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Spielbesprechung HeroClixSuperhelden mit dem "Clix" |
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HeroClix basiert auf Miniaturen von Superhelden, die auf einer "Kampfscheibe" stehen, die die sich während des Spiels verändernden Fähigkeiten der Figuren anzeigen. Das Spielprinzip kennen wir von Wie bei "Mage Knight Dungeons" bewegen wir uns auf einem quadratischen Raster, so dass man ohne mühsames Ausmessen mit einem Maßband die Bewegungsweite und die Entfernung zu potenziellen Gegnern ablesen kann. Dafür sind die Aktionsmöglichkeiten - wie bei "Mage Knight" - strikt in Bewegung, Fernkampf, Nahkampf oder - das ist neu - "Power-Aktionen" (damit greift Superman zu seinen "Superkräften") getrennt; man kann also nicht in einem Spielzug die verschiedenen Möglichkeiten bei einer Figur mischen. Auch bei HeroClix gilt: Hat ein Held in einer Runde gehandelt, dann sollte er eine Runde pausieren; wenn nicht, steckt er einen Schadenspunkt ein. Manche Figuren bewegen sich nicht nur auf ihren eigenen Füßen fort, sondern erheben sich wie Superman mit wallendem Mantel in die Lüfte oder schwimmen durch die kühlen Fluten. Die Flieger können auch andere Figuren oder Gegenstände mit auf die Reise nehmen und mutieren somit zum taktischen "Transporter". Zu den eigentlichen Neuerungen gehören die "Superkräfte", das Agieren im "Team", die besonderen Animositäten gegen "Erzfeinde" und die Benutzung von Objekten, die in der Gegend herumstehen:
So ausgestattet hetzen die Spieler ihre frisch zusammengestellten Truppen aufeinander und versuchen typischerweise, die Helden des Gegners unschädlich zu machen, vom Spielplan zu treiben, ein bestimmtes Objekt zu bewachen oder ähnliches mehr. Der Kreativität der Aufgaben sind kaum Grenzen gesetzt, ebenso wie beim Aufbau des Spielplans. Letztlich geht es aber immer darum, sich auf mehr oder weniger subtile Weisen zu bekriegen. Dabei versuchen die Spieler, ihre Truppen möglichst so zusammenzustellen, dass sie effektiv zusammenarbeiten, um die gestellte Aufgabe besser als der Gegner zu erfüllen. Andere in Spielen gerne gesehene Elemente wie der allmähliche Aufbau der Fähigkeiten im Spiel und Entwicklung des Spielmaterials fehlen. |
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Wenn man solche strategisch ausgeklügelten und taktisch durchgeführten Kampfspielchen nicht mag, dann wird man die Finger von HeroClix - ebenso wie von den anderen Sammelminiaturenspielen - lassen. Wer aber das "Risiko"-Genre liebt und stundenlang Plastikarmeen über den Spielplan schieben kann, der sollte sich HeroClix & Co. ansehen. Denn die individuellen Fähigkeiten der Figuren bringen einen eigenen Reiz durch die deutlich mehr Möglichkeiten, eine (Eroberungs-)Aufgabe zu lösen. Das fordert zum Rumknobeln und Austüfteln der besten Kombinationen von Fähigkeiten aus. Allerdings: Für die Tüftelei muss man erst mal Zeit haben! Wenn ich HeroClix mit seinen Vettern vergleiche, so gefällt mir bei HeroClix das festgelegte Feldraster gut, was das Spiel im Vergleich zu "Mage Knight" vereinfacht. Ein entsprechendes Raster finden wir auch bei "Mage Knight Dungeons", wobei ich bei dem System den Mechanismus mit den Aktionspunkten - und nicht die strikte Trennung nach Bewegung, Kampf oder anderen Aktionen - besser finde. Was man persönlich vorzieht, dass hängt auch davon ab, wie komplex man das Spiel gerne hätte - und ob man lieber Batman & Co. oder eine Bande Ritter über den Spielplan hetzt. Jedem nach seiner Façon. Arne Claussen Autor: Jordan Weisman (Kampfscheiben-System) / Jon Leitheusser (HeroClix-Umsetzung) Fotos: FanPro (2) Weitere Links zum Thema: |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:36 |
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