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Spielbeschreibung HimalayaHimalaya von Régis Bonnessée [Tilsit], 3-4 Spieler ab 12 Jahren, Spieldauer 90 Min.
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Tief verschneite Pfade schlängeln sich zwischen 20 durchnummerierten Dörfern im hohen Gebirge. Wobei sich die einzelnen Siedlungen in 8 Regionen gruppieren. Jeweils 5 zufällig gezogene Rohstoffwürfel liegen in 5 Weilern bereit. Weitere 5 warten mit gleichviel Aufträgen auf die Abenteurer. Reihum beziehen diese Einzelquartiere und schon starten wir als geschickte Karawanenführer, bemüht, den wirtschaftlichen Einfluss des eigenen Stammes zu mehren und reichster Karawanenführer des Himalaja zu werden. Zu Beginn jeder neuen Spielrunde ist immer darauf zu achten, dass Rohstoffe und Aufträge jeweils in mindestens 5 Dörfern zu finden sind! Nachdem der Rundenanzeiger seine Position verändert hat, versucht jeder Anführer, hinter seinem Sichtschirm die 6 Aktionsplättchen so zu ordnen, dass eine optimale Schneewanderung möglich ist. Die Ausrichtung der Täfelchen legt fest, ob es im Spielzug dann einen entsprechenden Pfad entlang geht, ob Aktionen im Ort stattfinden oder ob eine Rast geplant ist. Sobald die Sichtschirme gelupft sind, führen alle Mitspieler reihum und nacheinander die gewählten Aktionen von Plättchen 1 bis 6 aus (erst jeder seinen 1er Zug, dann jeder seinen 2er etc.). Da finden Ortswechsel statt, Rohstoffe werden eingeheimst oder Aufträge sind zu erfüllen, falls die dafür notwendigen Rohstoffe gesammelt wurden; sobald letztere im Beutel verschwunden sind, hat der Spieler nach einem Auftrag zwei Zusatzaktionen frei. Wird dabei der wirtschaftliche Stärke versprechende Auftragsring aus dem Ort nicht gewählt, verschwindet dieser im Sack. Einen Stupa (Tempelform in Asien) errichten ist oft die bessere Wahl, bevor sich eine Delegation auf den Weg begibt. Diese besucht Nachbardörfer und sorgt für politischen Einfluss, religiösen üben die besagten Gotteshäuser aus. Nach jedem Spieldrittel steht eine Sonderwertung an, wer jetzt über eine Rohstoffmehrheit verfügt, kassiert einen nicht zu verachtenden Inventurchip! Vor jeder neuen Spielrunde wechselt der Startspieler und wieder beginnt das Sortieren und Anordnen der Aktionsscheiben. Nach der letzten Sonderwertung in der 12. Runde geht es darum, den einflussreichsten Anführer zu küren. Für den religiösen Bereich markieren Stupas die Einflussstärke, die sich abhängig von der Art der jeweiligen Ortschaften verändert. Sind hier die Werte addiert, ist für jede Region festzustellen, wer dort mehrheitlich mit Delegationen vertreten ist. Das Ergebnis zeigt uns, wer über die größte politische Macht verfügt. Auftragsringe und Inventurchips verraten im Anschluss, wer im wirtschaftlichen Bereich am längeren Hebel sitzt. Bei 4 Spielern scheidet der schwächste im religiösen und danach der im politischen Bereich aus, die beiden übrig gebliebenen vergleichen dann ihre wirtschaftliche Macht. Bei 3 Mitspielern geht es darum, in zwei Kategorien zu obsiegen. Wer am erfolgreichsten abschneiden konnte, darf zum Gipfeltreffen laden und den Yeti zum Siegestanz auffordern. Züge perfekt vorausplanen und erahnen, was die Mitbewerber im Schilde führen, ist das Salz in der Suppe am HIMALAJA. Gerade im Bezug auf Rohstoffe kann es ratsam sein, nicht zu früh in einem Dorf zu landen, denn je später die Gäste umso wertvoller der Fund! Als ärgerlich erweist sich, wenn überraschende Züge von anderen Karawanenführern für geräumte Märkte sorgen oder eine "Fehlplanung" in die Irre führt! Die Regelvariante sei allen Yetijägern an das Herz gelegt. Yetispuren, Schneestürme und Märkte bieten dabei deutlich mehr Interaktion. Der stetig wachsende Spannungsbogen, die für Überraschungen gute Schlussabrechnung, die liebevolle Ausstattung zum Beispiel mit Plastikfiguren von Karawanenführern, über 20 Stupas, bis zu den 60 Delegationen in 4 Farben und den hölzernen Rohstoffen sind Garant für viel Spielspaß! Die Himalaya Erweiterung 5 & 6 enthält Material für 5 + 6 Spieler und außerdem sind 20 Karten mit den Ziffern 1-20 enthalten. Diese ersetzen den Rohstoffwürfel aus dem Grundspiel. D.h. die Spieler wissen nun ganz genau wo als nächstes wieder Rohstoffe bzw. Aufträge aufgefüllt werden, wodurch weniger Glück und mehr Taktik ins Spiel kommt. Das ADAMspielt Team |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:36 |
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