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Spielbeschreibung AkkonAkkon von Knut Happel / Christian Fiore [Goldsieber], 2-5 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 90 Min.
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Nach "Pecunia non olet" und "Die Säulen von Venedig" liegt hier die dritte Kooperation des Autorenteams vor. Diesmal geht’s um die israelische Hafenstadt Akkon, die zur Zeit der Kreuzzüge belagert wurde und dem Spiel seinen Namen gab. Als Ritter des Templerordens versuchen die Spieler, Gold und Ansehen der Templer zu mehren, den Glauben zu verbreiten und die Macht ihres Ordens auszubauen. Jedem stehen sieben Tempelritter mit besonderen Funktionen und unterschiedlichen Werten zur Verfügung. Diese sollten geschickt eingesetzt werden, um in den Biet- und Kartenrunden neue Karten zu erhalten beziehungsweise die vorhandenen ausspielen zu können. Dummerweise hat man eben nur diese begrenzte Anzahl an Rittersteinen zur Verfügung, aber in der Bietrunde sind natürlich alle zur Auswahl stehenden Karten attraktiv. Doch wer sich hier verausgabt, hat dann zu wenige Ritter für die Kartenrunde zur Verfügung, in der die eigenen Karten durch Einsatz der Ritter aktiviert werden können. So hat man stets die Qual der Wahl! Die Situation wird noch dadurch erschwert, dass beim Bieten nicht klar ist, wer wie hoch einsteigt, da die Ritter verdeckt eingesetzt werden. Es ist nicht schlecht, sich zu merken, welcher Spieler welche Karten ergattert, damit man später keine unliebsamen Überraschungen erlebt. Die Spieler versuchen, clever zu taktieren, die Konkurrenten im Auge zu behalten, sich Vorteile zu verschaffen, den Gegnern zu schaden und - ganz wichtig! - in den vier verschiedenen Bereichen (Gold, Glaube, Macht, Ansehen) zu punkten; denn wer jeweils in einem der Bereiche vorne liegt, erhält ein wertvolles Privileg. Allerdings sollte man keinen der Bereiche völlig vernachlässigen, denn am Ende addiert jeder seinen höchsten und seinen niedrigsten Wert; und gewonnen hat dann, wer die höchste Summe erzielt hat. "Akkon" ist eine Mischung aus Bluff, Kombinationsgeschick und Taktik, die viele Möglichkeiten bietet. Insgesamt erinnert es etwas an das Spiel "Ys" - und das war auch schon gut! Ein klein wenig Frustrationstoleranz ist schon nötig, wenn man Opfer einer hinterhältigen Karte des Gegners wird. Da hilft nur eins: voller Schadenfreude nächste Runde kontern! Das ADAMspielt Team |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:36 |
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