Spielbeschreibung
15 Büffel mit den Werten 1 bis 13 toben über die Prärie. Hinter ihnen sehen wir Indianerstämme auf der Jagd, was wohl der Grund für die Aufregung in der Herde ist. Die Ausrüstung jeden Jägers ist ein Kartenset in seiner Stammesfarbe (22 Karten, 11 Jäger mit den Punkten 1 bis 10, eine Stammeskarte und 10 Krieger vom Häuptling bis zur Squaw), dazu finden wir noch 7 Fellräuberkarten mit einem negativen Wert von 10.
Zu Beginn jeder Jagdzeit äsen Büffelherden zufrieden an drei Weideplätzen. Jeder Spieler wählt aus seinem Kartenset mit Jägern und Großen Kriegern 8 Karten aus, mit denen er an der Jagd teilnehmen möchte. Diese liegen für das weitere Spiel als gemischter Stapel bereit. Als Handkarten werden die drei obersten vom Stapel aufgenommen und jeweils ergänzt. Wer an der Reihe ist, legt eine seiner Handkarten an einen der drei Büffelplätze so an, daß seine Karten immer auf seiner Seite der Weideplätze liegen.
Die Büffeljagd wird durch das Kräftemessen der Großen Krieger an den einzelnen Herden begleitet. Auf den entsprechenden Kriegerkarten erkennt man an der linken Seite, wen dieser Krieger besiegen kann, die unterlegene Karte wird herumgedreht. Treffen gleichstarke Kämpfer aufeinander, ist das Gemetzel groß, denn beide gehen als Besiegte vom Platz. Liegen zwei Krieger eines Mitspielers an einem Weideplatz, so sind diese nur durch ein Opfer angreifbar. Das heißt, der oberste Krieger muß zuerst bekämpft werden, und der Angreifer entschwindet nach gelungenem Angriff in die ewigen Jagdgründe.
Sobald jeder 7 Karten gespielt hat, ist eine Jagdsaison beendet, und es wird festgestellt, welcher Stamm am erfolgreichsten war. Wer an allen Schauplätzen insgesamt die höchste Gesamtstärke an Jägern liegen hat, erhält die Fellräuberkarte und legt somit 10 Zähler auf seinen Punktestapel.
Anschließend findet die Wertung an jedem einzelnen Büffelplatz statt. Wer hier die Jäger mit den meisten Stärkepunkten versammelt hat, erhält die (stärkste) Büffelkarte. Besteht die Herde aus zwei Tieren, sammelt der Indianer mit den zweitstärksten Kriegern diesen zweiten Büffel ein. Gleichstände an den Schauplätzen lassen die großen Zotteltiere hinter einer großen Staubwolke entweichen. Große Krieger, die das Gemetzel überlebt haben, machen zum Abschluß der Jagd Gefangene. Alle Jäger und verdeckt liegende Krieger wandern auf dessen Punktestapel, eigene Karten ergänzen die Reserve.
Nach der dritten Jagdzeit geht das Punktezählen los. Die Büffelkarten bringen ihre aufgedruckten Werte ein, jeder Gefangene trägt einen Punkt zum Ergebnis bei, welches wiederum durch Fellräuberkarten um jeweils 10 Punkte reduziert wird.
Manitou ist ein spannendes, interaktives Kartenlegespiel. Abschätzen, was zur Jagd ansteht, welche Jäger und Krieger einzusetzen sind. Zuviele Jäger im Stapel locken üblicherweise den Fellräuber an, und gute Jäger sammelt man gerne mit eigenen Kriegern ein. Es ist schon schwierig, an den einzelnen Jagdplätzen die besten Jäger zu versammeln, ohne in der gesamten Jagdszene zu stark vertreten zu sein (10 Punkte Fellräuberkarte).
Manitou, 2 4 Spieler ab 12 Jahre. Spieldauer ca. 20 30 Minuten. Autor Günter Burkhardt. Verlag: Goldsieber.
Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.