Spielbeschreibung
Rund um den Markt (siehe Foto) reihen sich vier Fabriken (Recycling-Konzerne). Jeder Mitspieler ist Direktor einer solchen Anlage und will das große Geschäft mit dem Abfall machen.
In zwei Reihen zu vier Feldern findet die ganze Produktion statt. Frisch angelieferte Ware landet in der ersten Zeile. Die Aufbereitung der Wertstoffe gelingt durch Verschieben des Gutes in eines der drei benachbarten (diagonal/senkrecht) Felder. Nur wer auf den Markt ausliefert, erhält auch Geld.
Wertstoffe aus der Reihe Aufbereitung können entnommen und auf das Absatzgebiet "geworfen" werden. Hierbei sind mit gleicher Ware begonnene Reihen fortzuführen, ansonsten steht jedem frei, welche (unbesetzte) Marktreihe er eröffnet. Die Bank zahlt auf jeden Fall den Betrag, den das "belegte" Feld aufweist, aus.
Der Motor der ganzen Aktionen sind zwei Farbwürfel. Wer an der Reihe ist, wirft diese, sucht sich eine der beiden Farben aus und agiert anschließend mit dem so gewählten Wertstoff. Ein erwürfelter Stern gilt als Joker und ein Hammer löst eine Versteigerung aus. In dieser erhält der Meistbietende (blindes Gebot) die Ware, die der andere Würfel zeigt.
Nur wer spät "an der Reihe" ist, kassiert die hohen Erträge. Das Lager vollstopfen und abwarten, ist die eine Möglichkeit, doch für mehr als zwei Wertstoffe pro Lagerbereich sind pro Runde und Reihe 5 Mark Gebühren zu berappen.
MARK ist ein ansprechendes Wirtschaftsspiel. Der Spielreiz liegt deutlich höher, als der "Farbwürfelmotor" erwarten läßt, ein stetiger Spannungsaufbau und einiges an Interaktion ist durchaus gegeben. Das Spielmaterial ist dem Recycling-Thema angepaßt, aber "auffallend" ungewöhnlich. "Echte Wertstoffe" stehen für Glas (Glasfläschen), Kunststoff (Kunststoffkappen), Papier (Wellpappquadrate), Metall (goldene Metalldeckel) und Verbundstoffe (grüne Kronkorken).
MARK, 2 - 4 Spieler ab 10 Jahre. Spieldauer ca. 60 Minuten. Autor Ronald M. Corn. Verlag: Franjos.
Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.