Spielbeschreibung
Sieben verschiedene Währungen jeweils in einer Stückelung von 3 X 20, 3 X 30 und je 1 X in 40, 50 und 60 Einheiten zusammen mit 6 "10er Goldmünzkarten" und 5 X Spielgeld ergeben zusammen die 63 Spielkarten. Von den monetären Karten möglichst hohe Beträge in gleicher Währung zu sammeln ist das Spielziel. Wem dieses im Spielverlauf nicht möglich ist, kann auch durch Horten aller niedriger Scheine einer Währung zum Erfolg kommen.
Jeder Spieler erhält vom gemischten Geld- und Goldstapel 6 Karten zugeteilt und eine "Bluffkarte Spielgeld" ergänzt jede Hand. Bevor der Markt eröffnet wird, sind noch rechts und links vom verdeckten Kartenstapel 2 Auslagen á 4 Karten aufzudecken. Sobald alle verdeckt gebotenen Karten aufgedeckt sind (Bluffkarten aus den Geboten wandern sofort wieder auf die Hand), entscheidet die Höhe der gebotenen Beträge über die Reihenfolge in dieser Spielrunde (Pattsituationen entscheiden die Geldscheinnummern).
Wer an der Reihe ist, darf eine der Auslagen (die vor den Spielern oder neben dem Kartenstapel) aufnehmen und dafür die Karten seines Gebotes auf den freigewordenen Platz legen. Durch solch einen Kartentausch kann sich wiederum die Spielreihenfolge ändern. Meint ein Makler, daß kein adäquates Angebot auf dem Tisch liegt, darf er (sobald er an der Reihe ist) einfach sein Gebot wieder auf die Hand nehmen. Vor jeder neuen Runde sind die Auslagen in der Tischmitte wieder auf 4 Karten zu ergänzen (nur falls weniger als 4 dort liegen).
Sobald die letzte Karte vom verdeckten Stapel verschwindet, wird die letzte Spielrunde eingeläutet. Nach diesem Durchgang beginnt sogleich ein heftiges Sortieren der Zahlungsmittel. Wer in einer Währung 200 und mehr Einheiten sammeln konnte, darf diese gesamte Summe seinem Konto gutschreiben, im anderen Fall sind 100 Einheiten abzuziehen (eventuelle Minusbeträge fallen unter den Tisch). Goldmünzen sind immer für 10 Pluspunkte gut. Anschließend dürfen alle Spieler, die drei gleiche 20er oder 30er ihr eigen nennen, für jeden dieser Drillinge ihr Punktekonto um 100 aufstocken. Wer nach drei Runden das größte Vermögen aufweisen kann, hat das Spiel gewonnen.
Wieder mal ein "typischer Knizia", werden viele aus der Spieleszene sagen, aber wie hier wieder mal die Spielzwänge (wer die Wahl hat, hat die Qual) dosiert sind, erweist sich als etwas Besonderes, da jede Aktion sofort alle Mitspieler tangiert. Jeder sieht, wer was sammelt, und "gute" Handkarten werden selten auf dem Tisch als Gebot landen! Money ist ein äußerst unterhaltsames, taktisches Sammelspiel mit viel Interaktion!
Money von Reiner Knizia, 3-5 Spieler ab 10 Jahre. Spieldauer ca. 20-30 Minuten, Goldsieber (1999), Preis ca. 10 DM.
Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.