Spielbeschreibung
47 Pyramiden verdecken 48 Spielfelder, logischerweise bleibt so ein Feld frei. 12 Schätze und 36 neutrale Chips sind unter dem gelochten Spielplan und den Pyramiden verborgen. Der Spielplan ist in 12 Quadrate á 4 Felder aufgeteilt, in jedem Quadrat darf nur ein Schatz liegen. Dies ist wichtig, denn so gibt es immer einen neutralen Weg zwischen "unerwünschten" Schätzen. 48 Schatzkarten nach ihren Rückseiten (1, 2 und 3) sortiert liegen als drei verdeckte, gemischte Stapel bereit. Der Stapel "1" steuert die erste Runde.
Wer an der Reihe ist, dreht die oberste Karte herum und versucht den angezeigten Schatz zu finden! Eine Pyramide muß auf den benachbarten leeren Platz geschoben werden. Solange kein Schatz unter dem frei gewordenen Platz zu sehen ist, darf ein weiteres Bauwerk auf einen freien Platz wandern.
Sobald ein Schatz aufblinkt, hat die Schieberei ein Ende. Ist es gar der Gesuchte, darf der glückliche Spieler die Karte nehmen und vor sich ablegen. Die aufgedruckte Zahl (1/2) bringt in der Schlußwertung Punkte.
Ist der erste Kartenstapel aufgebraucht, geht es in die zweite Runde. Unter diesem Stapel befinden sich neben den Schätzen (jetzt 3 Punkte wert) auch Ereigniskarten. Sandstürme, Fatamorganen, risikoreiche Aktionen und andere Unwägbarkeiten würzen hier die Suche. Jeder gefundene Schatz bringt in der zweiten Runde zusätzliche Aktion in das Spiel, denn "knarrend" setzt sich die Schachtel mit einer Drehung um 90 Grad in Bewegung!
Ist auch der zweite Stapel "verbraucht" geht es in die letzte, entscheidende Runde. 8 Schätze mit je 4 Punkten und eine Schlußkarte warten unter dem dritten Stapel! Wer jetzt auf ungesuchte Schätze trifft, scheidet aus, und klopft sich den Staub aus den Kleidern. Vier Punkte wirbeln die Plazierungen ganz schön durcheinander, aber die aufgedeckte Schlußkarte beendet sofort das Spiel.
Einige bekannte Mechanismen wurden mit neuen Ideen im zerstreuten Pharao zu einer gelungenen Mixtur kombiniert. Viel "Schub-Arbeit" steht vor manchem Spieler, der genau weiß, daß der gesuchte Schatz 7 Felder weiter liegt. Jetzt heißt es aufpassen und bis dorthin nur neutrale Felder freizulegen. Zwei- bis viermal wird jeder Schatz im Spielverlauf gesucht, das sollte sich doch zu merken sein! Die guten Ratschläge der Mitspieler, die genau wissen wo es langt geht!, kombiniert mit eigenem Wissen?, hat schon zu überraschenden Entdeckungen geführt.
Der zerstreute Pharao ist ein Spiel für Leute, denen Memory zu langweilig ist.
Der zerstreute Pharao, 2 - 5 Spieler ab 8 Jahre. Spieldauer ca. 30-45 Minuten. Autor Gunter Baars. Verlag: Ravensburger.
Die Spielbeschreibung wurde mit freundlicher Genehmigung dem Katalog von ADAM spielt entnommen.
Jojo <Johannes.Gebhardt@gmx.de> 26.02.2004 20:34:
Superspiel macht riesig Spaß!!