Spielvorschau

Der Herr der Ringe

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CoverHier ein erster Eindruck des Spiels nach ersten Partien in wechselnder Runde. Eine ausführliche Rezension wird in der nächsten Print-Ausgabe der spielbox zu lesen sein.

Nein, das Spiel ist nicht einfach zu beschreiben. Beeindruckend sind auf den ersten Blick die 5 Spielpläne. Nun gut, eigentlich sind es nur drei "Bretter", weil zwei von ihnen doppelseitig bedruckt sind. Denn von den 4 "Abenteuerspielplänen" ist immer nur einer im Spiel. Und jeder ist nur halb so groß wie ein Monopoly-Brett.

Immer im Spiel ist der "Hauptspielplan" (der noch etwas kleiner ist). Hier stehen sich die Hobbitfiguren (eine pro Spieler) an einem Ende und auf der anderen Seite Sauron, eine neutrale Spielfigur, gegenüber. Im Lauf des Spiels bewegen sie sich allmählich aufeinander zu.

Alle SpielpläneDer Hauptspielplan zeichnet gleichzeitig den Spielablauf vor: 7 Stationen, die man aus dem Roman kennt. Drei davon sind schnell abgehandelt. Die Spielaktionen sind in Textboxen auf dem Spielplan abzulesen. Hier geht's hauptsächlich darum, die Karten auf der Hand zu "verbessern". Für die anderen vier Stationen gibt's jeweils einen Abenteuerspielplan. Dort wird aber nicht eigentlich gespielt. Sie dienen mehr als Anzeigetafeln für Fähigkeiten oder Ereignisse.

Der eigentliche Motor des Spiels ist ein Stapel Ereigniskärtchen, der für jeden Abenteuerspielplan neu gemischt wird. Wer am Zug ist, deckt ein Kärtchen auf. Die Folgen sind vielfältig. Entweder wird der Anzeiger auf das nächste Ereignis vorgerückt, das dann ausgeführt werden muß. Oder auf einer der Fähigkeitsleisten geht's einen Schritt weiter. Letzteres erlaubt dem Spieler noch Karten auszuspielen und dann seinen Zug zu beenden (andernfalls deckt er ein weiteres Ereigniskärtchen auf).

Die auf dem Spielplan aufgedruckten Ereignisse verlangen meist, Karten oder aufgesammelte Papp-Chips abzugeben. Bei Nichtbefolgung kommen sich Hobbits und Sauron auf dem Hauptspielplan näher. Ein Vorrücken auf den Fähigkeitsleisten erlaubt dem Spieler Papp-Chips aufzusammeln, die er (und seine Mitspieler) beispielsweise für die Bewältigung der Ereignisse braucht oder auch in bestimmter Kombination für das Ende eines Abenteuers. (Beim Spiel ab 4 Personen gelingt letzteres niemals allen Spielern - und wieder kommen sich ein Hobbit und Sauron etwas näher...)

HobbitsKarten auszuspielen läßt Raum für eigene Entscheidungen. Was kann man damit tun? Auf den Fähigkeitsleisten nach eigener Wahl vorrücken und Papp-Chips aufsammeln.

Ziel des Spiels ist, den Ring zu vernichten. Das passiert auf dem letzten der Abenteuerspielpläne. Wenn die Spieler es überhaupt so weit schaffen. Einige bleiben bestimmt vorher auf der Strecke, denn immer, wenn ein Hobbit mit Sauron auf demselben Feld zusammentrifft, ist für ihn das Spiel zu Ende. Laut Spielregel darf sein Besitzer aber weiterhin "beratend mitwirken". Trifft es den Ringträger, ist das Spiel für alle vorzeitig aus.

SauronUnterstellen wir mal, daß ein oder mehrere Hobbits den Weg bis zum Ende schaffen, muß der Ring vernichtet werden. Dafür wird mit einem Symbolwürfel gewürfelt - so lange, bis entweder auch der letzte Hobbit oder der Ring hinüber ist. Der Symbolwürfel kommt auch vorher schon bei den Ereignissen zum Einsatz.

Klingt dieser "Erste Eindruck" etwas lustlos dahingeschrieben? Das hat seinen Grund, denn ehrlich gesagt: Ich war enttäuscht. Wobei ich ergänzen sollte, daß ich eigentlich eingefleischter Knizia-Fan bin und seine mathematische Art, Spiele zu "bauen", sehr mag. Aber Der Herr der Ringe ist mir viel zu glücksabhängig. Und wie bei allen kooperativen Spielen fehlt der Reiz des Gegeneinander. Die konkurrierende Variante in der Spielregel betrifft nur die am Ende anzuschreibenden Punkte, ändert aber nichts am Spiel. Und die Unterscheidung in "Einsteiger-", "Standard-" und "Profispiel" ist mit dieser Bezeichnung zu hoch aufgehängt: der Unterschied ist der Startplatz von Sauron bei Spielbeginn. Ebenso gut könnte man "Mensch ärgere Dich nicht" in entsprechende Spielversionen einteilen und dann mit 2, 3 oder 4 Figuren spielen.

Gut, es gibt einige hoffnungsvolle Ansätze, die Gandalf- und die Sonderkarten, die es den Spielern erlauben, in das Spiel einzugreifen. Doch hat uns das nicht ausgereicht, um so mehr, als die alles entscheidende Mischung der Ereigniskärtchen das Schicksal der Spieler bestimmt und den Einsatz der Gandalfkarten nicht immer erlaubt.

Es gibt auch andere Stimmen. „Mir hat das Spiel sehr gut gefallen. Vielleicht liegt's daran, dass ich kein Knizia-Fan bin“, sagte mir ein Teilnehmer des Kosmos' Spiele-Treff Mitte September. Und wertet man Lautstärke als Stimmungsbarometer, kam das Spiel in manchen Spielgruppen recht gut an.

SauronSauron

Reiner Knizia (links im Bild) erklärt sein Spiel auf dem Kosmos Spiele-Treff.

Positiv anzumerken ist, daß Reiner Knizia die Atmosphäre des Romans hervorragend auf das sehr ansprechend gestaltete Spiel übertragen hat. Was den Spielablauf betrifft, so wird Der Herr der Ringe die Spielergemeinschaft in zwei Lager spalten.

PS: Nerven Sie nicht gleich den Spielehändler Ihres Vertrauens: Das Spiel wird voraussichtlich erst gegen Ende September 2000 lieferbar sein.

Der Herr der Ringe von Reiner Knizia, Grafik: John Howe, 2-5 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer 60-90 Minuten, Kosmos (2000), Preis ca. 70 DM

Knut-Michael Wolf
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Alexander Bergtold <ALEXANDERBERGTOLD@SURFEU:DE> 18.09.2000 23:52
Absolut superb !!!

Eine sehr gelungene Graphik, die wirklich Spass macht!!

Da die Bücher auf Gemeinschaft und Zusammenhalt beruhen, gefällt uns der kooperative Spielgedanke ausserordentlich gut!!

Wir freuen uns schon, dieses Spiel demnächst mit unseren Bekannten spielen zu können.
 


achim zetsche <erthon@web.de> 05.10.2000 00:58
als eingefleischter "hdr"-fan bin ich selbstverständlich auch tierisch gespannt, was auf uns zukommt.

schade, dass es sich wieder mal um ein "kooperationsspiel" handelt, wo das buch doch ebenfalls von grossen kriegen und schlachten handelt.
ist es denn nicht einmal möglich, ein taktisches spiel zum thema HDR zu gestalten? wie schön wäre es doch, den verlauf der geschichte ein wenig zu ändern und zu sagen: "tja, ihr lieben rohadrim, hättet ihr SO reagiert, hätte alles ganz anders ausgesehen!"

trotzalledem...ich freue mich schon auf das spiel und wünsche mir für die zukunft, daß meinungen zum spiel - ob positiv oder negativ erst NACH dem erscheinen mitgeteilt werden, denn schon jetzt bemerke ich, daß mich die oben genannte kritik schon derbe beeinträchtigt hat. wenn ich mir jetzt das spiel ansehe, gehen mir gedanken wie "naja, mal schauen...vielleicht finde ich ja doch noch was positives" durch den kopf.

viele liebe grüsse aus indien
achim zetsche
 


Doris <muenster_d@yahoo.de> 20.11.2000 15:55:

Hört, hört!
Ich glaube, die Welt der Spielenden zerbricht an diesem Spiel in Zwei Fraktionen: Die Einen, die sich freuen, endlich mal ein Spiel zu haben, das nicht auf dem (leider) allzu gegenwärtigen Prinzip des "Survival of the fittest" beruht. Und die Anderen,die sich angesichts der offensichtlichen Notwendigkeit zusammen zu arbeiten, tödlich langweilen.
Meine Meinung: Schön, daß es auch solche Spiele gibt!


Jürgen Strobel <jurgen.strobel1@de.dreamcast.com> 03.12.2000 16:49:

Ich finde das Spiel hervorragend da man wircklich einmal
zusammen arbeiten muß um ans Ziel dieses Spieles zu
zu kommen.Auch die sehr schöne Grafik ist ein Genuß.
Sicher ist das Spiel sehr glücksbetont,aber muß den jedes
Spiel der Hirnverdreher per exellance sein? Ich glaube
nicht.Denn das macht ja gerade die Spannung aus.
Der Herr der Ringe ist wircklich ein tolles Spiel das immer
wieder auf unseren Spieltisch kommt.





Anne Grotzke <agrotzke@gmx.de> 27.12.2000 22:30:

Also ich würde mich sehr freuen, wen mir jemand meine Fragen zum Spiel beantworten könnte, denn irgendwie bleibt mir laut Spielanleitung doch einiges offen.

1. Wie haben die Hobbits überhaupt eine Chance an Sauron vorbeizuziehen, ohne daß sie gleich ausscheiden?

2. Wie die Ortskarten für zwei Spieler verteilt werden ist leider nur für Bruchtal beschrieben. Wie ist die Aufteilung der anderen Ortskarten für zwei oder mehrere Mitspieler?

3. Wenn bei den Ereignissen Karten mit einem Sternchensymbol abgegeben werden müssen, darf man da uch eine Karte mit zwei oder mehr Sternchensymbolen abgeben?

4. Im Spielplan ist leider nicht erklärt, was die Sonderkarten genau bedeuten, sondern nur, wie man sie einsetzen kann. Kann man Sonderkarten von Bruchtal auch später, z.B. in Moria noch einsetzen?

Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar, gerade HDR interessiert mich sehr. Eigentlich bin ich gar nicht blond (obwohl, das kann man ja auch innerlich sein), aber hier habe ich einfach etwas nicht verstanden.
Ich bedanke mich schon mal im voraus.
Anne


JK <kaiser.k@gmx.de> 28.12.2000 19:31:

Mir gefällt dieses Spiel außerordentlich gut, obwohl ich den Roman bisher noch nicht gelesen habe. Aber Fantasy-Szenarien reizen mich halt schon immer...

Zu Annes Fragen:

1. Die Spieler sollen gar nicht an Sauron vorbeiziehen , genau das gilt es zu vermeiden.

2. Außer den Bruchtal-Sonderkarten werden nur noch die Lothlorien-Sonderkarten an die Spieler verteilt. (Moria, Helms Klamm, Kankras Lauer und Mordor-Sonderkarten kann man nur in den jeweiligen Abenteuern erwerben.) Soweit ich weiss ist die Verteilung folgendermaßen: 2 Spieler: Jeder 6 Karten, 3 Spieler: Jeder 4; 4 Spieler: jeder 3, 5 Spieler: Ringträger und linker Nachbar 3, alle anderen 2.

3. Ja, es dürfen auch Karten mit mehr als den geforderten Symbolen abgegeben werden.

4. Die Sonderkarten werden eingesetzt wie Hobbit-Karten, nur daß sie meist mehr als nur 1 Symbol zeigen und deshalb mächtiger sind. Die Weiss/Grau Regel gilt auch für Sonderkarten. Gelbe Karten dürfen zu jedem Zeitpunkt und für einen beliebigen Spieler eingesetzt werden. Man kann Sonderkarten in jedem Abenteuer einsetzen.

Ich hoffe diese Erklärungen konnten ein wenig helfen. Falls sie nicht korrekt sind, bitte ich um Korrektur.
JK


modus <hbodden@hotmail.com> 10.01.2001 11:12:

Also ich muss sagen, das Spiel ist einfach genial. Zuerst war ich aufgrund der Beschreibungen im Internet und der etwas abstrakten Spielstruktur etwas skeptisch, aber zum Glück hab ich das Spiel zu Weihnachten geschenkt bekommen und gleich ein paar Male (in allen Mehrspielervarianten) durchgespielt.

Als echter Tolkienfreak bin ich wirklich begeistert von der Spieltiefe und akuraten Umsetzung der Handlung. Meiner Meinung nach kommt der Actionanteil ein wenig zu kurz (die Kampfszenen sind mir zu abstrakt), aber dafür gibt es ja auch genügend andere Strategiespiele. Alles in allem hat mich das Spiel voll überzeugt (einfach, aber doch komplex). Alles macht Sinn. Ich muss mich dennoch immer über die bescheuerte deutsche Übersetzung ärgern (Kankra statt Shelob ist einfach lächerlich!), aber da kann Herr Knizia ja nichts dafür. ;)

Anne: soweit ich es verstanden habe, werden die Sonderkarten in Lothlórien genauso verteilt wie in Bruchtal - also nur jeweils 4 Karten im 2-Spieler-Modus. Ansonsten kann ich Dir nur voll zustimmen: ich hab selten so eine konfuse (aber schöne :) Spielanleitung gesehen - sollte wirklich überarbeitet werden (eine ausführlichere Beschreibung kann jedenfalls nicht schaden!).

modus

PS: ich hab mal ein paar Spieletips zusammengestellt (allerdings auf englisch). Wer Interesse hat, kann mir mailen.


Britta Meyer <BriDiMe@t-online.de> 25.02.2001 18:28:

Ich habe das Spiel zum Geburtstag bekommen und bin total begeisert!
Leider ist es uns bisher noch nicht gelungen das Spiel zu gewinnen.
Wir zweifeln doch schon sehr an unseren Fähigkeiten des kooperativen spielens.Aber Übung macht ja bekanntlich den Meister!
Nach den Siedlern von Catan in allen Variationen ein neues Highlight bei unseren Spieleabenden


Calem <Calem-@gmx.de> 29.03.2001 16:57:

Ich finde HDR überhaupt nicht genial. Wir haben das SPiel hier mehrfach gespielt (4 Mitspieler), und dabei, ohne unsere Taktik wesentlich verändert zu haben, 2mal haushoch verloren und 2mal mit unglaublichem Vorsprung gewonnen. Das Spiel gaukelt den Spielern vor, daß ihre Entscheidungen von Wichtigkeit sind - entscheidend für den Spielausgang ist aber lediglich die Reihenfolge im Stapel der verdäckten Kärtchen. Günstige Reihenfolge - easy win, ungünstige - sichere Niederlage. Bei mittelprächtiger Reihung entscheiden die eigenen Entscheidungen - wobei allerdings auffällt, wie so oft bei kooperativen Spielen, daß der Individualismus der Spieler fast völlig verlorengeht. Genausogut könnte man gleich alle Spielerkarten auf einen Haufen werfen. Möglich, daß der Gelegenheitsspieler Gefallen am Spiel findet (das ist NICHT abwertend gegenüber Gelegenheitsspeielern gemeint !!!!), für erfahrenere Spieler ist das Spiel ein FLOP.


Azrael <brother@gmx.de> 27.04.2001 11:23:

Ich kann mich nur der Mehrheit der Kommentare anschliessen. Das Spiel ist klasse. Neben der sehr schönen Illustration kann das Spiel durch sein Prinzip des Teamplays überzeugen. Ich habe HdR bisher nur mit Leuten gespielt, die weder den Roman gelesen haben, noch sonderlich großes Interesse an Fantasy haben. Obwohl sie mit einer eher verhaltenen Meinung das Spiel begonnen haben, waren sie am (trotz Niederlage) ebenfalls begeistert.

Zu dem Posting von Calem möchte ich noch folgendes sagen: Sicher ist die Reihenfolge der Ereigniskarten ein Hauptfaktor für den Erfolg. Trotzdem ist es uns gelungen trotz eines sehr ungünstigen Ablaufs das Spiel aufgrund des guten taktischen Verhaltens der Gruppe (auch im früheren Spielverlauf) noch gewonnen konnte.


dietmar <d.plank@web.de> 09.08.2001 11:41:

ich dachte schon, ich bin der einzige, dem dieses Spiel nicht gefällt. und das obwohl ich grosser Herr der Ringe Fan bin u. auf den Film wahnsinnig gespannt.
wir haben herr der ringe gestern zum ersten mal gespielt und ich war ziemlich enttäuscht. das gleiche problem wie bei dem anderen herr der ringe spiel (ringgeister): geiler spielplan, aber schwaches spielprinzip. what's the point???? wenn alle zusammenspielen, kann man doch gleich alle karten offen hinlegen bzw. einer person geben. wo sind die entscheidungsmöglichkeiten? man muss doch alles tun, was auf den Schicksalkarten etc. steht. dabei muss man ja wirklich nicht nachdenken!!! besser wäre es zumindest (wie bei scotland yard) einen spieler sauron spielen zu lassen. oder noch besser: 2 teams (gut gegen böse), da gibt es dann immer noch kooperation, aber halt nur im eigenen team.
ich werde dem spiel aber noch eine chance geben!
greetings dietmar


Marc Rohroff <spiele@rohroff.de> 23.10.2001 14:36:

Ich finde das Spiel sehr gelungen.
Zum einen folgt der Spielverlauf wunderbar der eigentlichen Story, zum anderen ist die Idee der Kooperation sehr gut umgesetzt und erweckt nicht dieses erzwungene Gefuehl wie bei den Kooperationsspielen der 50er Jahre.
Es ist beileibe nicht das gleiche, als wuerde man alle Karten auf einen Haufen werfen und dann von einer Person spielen lassen - und die Ereigniskaertchen haben auch nicht den einzigen Einfluss auf den Spielverlauf.
Man benoetigt - vor allem bei mehreren Spielern einiges an Planung und Diskussion, um fuer die Gruppe das optimale Ergebnis zu bekommen, da ja nicht jeder jede Karte zur Verfuegung hat. Man sollte sich auch tunlichst dan die Regel des "sichdieKartennichtgegenseitigzeigen" halten, damit dieser Spass auh aufkommt.
Sollten die Ereigniskaertchen gleich am Anfang des Spielplanes unguenstig liegen ist es nun auch zu ueberlegen, welche Ziele man auf dem Spielplan eigentlich noch erreichen sollte, und ob sie nicht doch ein wenig zu "teuer" waeren - vielleicht kommt man ja mit der "schlechten" Konsequenz des letzten Ereignisfeldes ja doch besser weg...
Die Moeglichkeit statt des Kartenlegens, Karten zu ziehen oder einen Hobbit wieder zurueck ins Licht zu bewegen bietet ebenfalls immense taktische Vorteile, geau wie die Faehigkeiten der einzelnen Hobbits (ich zum Beispiel wuerde, wenn moeglich, immer nur Sam wuerfeln lassen - und was soll Frodo mit weissen Karten?).
Ich denke, das die Regeln sehr gut ausgelet sind - auch wenn man die Anleitung ungefaehr 5 mal lesen muss um alles richtig zu verstehen - und man sollte sich auch an sie halten, denn im Gegensatzt zu anderen Spielen bringen personalisierte Regeln hier nicht viel mehr (die eizige bei uns lautet: "Sobald ein Hobbit raus ist, hat die ganze Gruppe verloren - dadurch scheinen alle auch ein wenig besser zusammenzuarbeiten...).
Zudem ist des diesem Spiel gelungen auch einige ueberzeugte "Nichtspieler" an den Tisch zu bekommen.
Ich persoenlich freue mich schon auf die Erweiterung "Die Feinde" - vielleicht schafft es diese ja noch einige Skeptiker zu ueberzeugen ;-)).


Melanie <Melanie.hhjj@gmx.net> 23.01.2005 19:41:

Ich finde das Spiel total super!! Ich würde sogar sagen, dass es das beste Spiel ist, was ich je gespielt habe. Allerdings ist es ziemlich frustrierend, dass ich mit meinen Freunden, dass Spiel schon ein paar Mal gespielt habe, und wir es noch nie gewonnen haben. Vielleicht kann mir hier ja mal jemand einen Tipp geben...

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