Spielbesprechung

Arbora

Kurzbeschreinung:

Das Spiel funktioniert wie eine Dominovariante: Auf dem Spielplan liegt eine Karte, an deren vier Seiten Blattmotive gemalt sind. Ein Spieler, der an der Reihe ist, zieht eine Karte und versucht diese (oder eine Karte, die er aus einer vorigen Runde noch übrig hat) anzulegen. Werden durch dieses Anlegen Vierecke oder Reihen komplettiert, bekommt der entsprechende Spieler einen Stein als Gewinn. Kann man nicht anlegen, behält man die Karte für eine spätere Runde. Theoretisch besteht Legepflicht, doch durch Abgabe eines Spielsteines kann man sich von dieser Pflicht freikaufen. Meint ein Spieler er könne nicht anlegen, kann ein anderer Spieler, der eben doch eine Möglichkeit sieht, diesen Spieler durch Klopfen auf die verpaßte Möglichkeit aufmerksam machen. Dies bringt diesem Spieler mindestens einen Spielstein. Der Spieler mit den meisten Spielsteinen gewinnt am Ende.

Empfehlung:

Kaum zu glauben was man aus dem altehrwürdigem Domino noch machen kann! Nicht nur, daß die Aufmachung qualitativ sehr hoch ist, nein, auch das Spielprinzip hat gewonnen: Durch vier statt zwei Anlegeseiten pro Stein ist die Spielfläche größer. So kann man durchaus mal was übersehen, bekommt aber auch mehr Möglichkeiten zum Legen angeboten. Durch das Gewinnen der Spielsteine und das Prinzip des Freikaufens kommt noch etwas Taktik ins Spiel und durch das Klopfen haben auch die Spieler etwas zu tun, die nicht am Zuge sind. Freunden von größeren Taktik- oder Strategiespielen werden diese Erweiterungen natürlich nicht reichen, aber allen die ein einfaches, nettes Spiel für zwischendurch genießen wollen, kann man Arbora durchaus ans Herz legen.

Autor: Rolf Asche und Reinhold Wittig
Firma: Franckh
Anzahl Spieler: 2-6
Erscheinungsjahr: 1986
Genre: Ablegespiel

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): Noch nicht bewertet

Peer Sylvester

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