Spielbesprechung

Ausbrecher AG

Kurzbeschreibung:

Sieben Gauner sind aus dem Knast ausgebrochen und wollen schnell in die Boote am Ende des Weges gelangen. Die Spieler wetten zu Beginn auf die Reihenfolge, in der die Sieben unten ankommen und dann geht’s los: Jedem der Knastbrüder ist farblich ein bestimmter Würfel zugeordnet. Wer dran ist, würfelt mit drei Würfeln seiner Wahl und zieht die Burschen entsprechend. Die Reihenfolge ist dabei dem Spieler überlassen und die ist nicht ganz unerheblich: Zum einen werden besetzte Felder einfach übersprungen, zum anderen, kann man andere blockieren: Das letzte Feld wird nicht übersprungen, steht dort einer, setzt man sich oben drauf – Der Spielstein kann nicht gesetzt werden, bis der andere da oben weg ist. Außerdem kann ab der zweiten Runde noch ein beliebiger Spielstein zurückgesetzt werden. Das Spiel geht so lange, bis alle bei den Booten angekommen sind und jeder Spieler bekommt Punkte, je nach richtig abgeschlossener Wette. Dabei gibt es für die hinteren Plätze mehr Punkte als für die vorderen. Natürlich gewinnt der punktreichste Spieler.

Empfehlung:

Ausbrecher AG ist ein klassisches Würfel- und Ärgerspiel, bei dem durch die Wetten noch etwas Taktik ins Spiel kommt. Andererseits aber auch noch mehr Glück: Wenn von vier Spielern zwei die gleiche Farbe auf den letzten Platz gesetzt haben, sind die anderen fast chancenlos. Trotzdem: Wer Ärgerwürfelspiele mag, findet hier einen hinreichend originellen und zum Glück auch nicht allzu langatmigen Vertreter. Taktiker und Strategen werden aber wohl eher mit der Nase rümpfen.

Autor: Hajo Bücken
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 2-6
Erscheinungsjahr: 1988
Genre: Würfelspiel

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,5

Essener Feder für beispielhafte Spielregel 1988
Erneut erschienen als “Trödeln”

Peer Sylvester

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