Spielbesprechung

Bamboleo

Kurzbeschreibung:

Das Spielbrett (falls man es so nennen kann) liegt bei Bamboleo nicht, wie üblich, flach auf dem Tisch, sondern ruht auf einer Korkkugel, die ihrerseits in einem Ständer (einer Art langer Eierbecher) liegt. Da auf der Scheibe noch eine ganze Reihe von losen Figuren liegen, braucht man kaum zu betonen, daß dies eine ziemlich kipplige Angelegenheit ist. Reihum nimmt jetzt jeder Spieler eine der Figuren von der Plattform ‑ möglichst natürlich ohne das Ganze ins Rutschen zu bringen. Will man lieber nichts nehmen, kann man auch gegen Zahlung eines Steines passen. Alternativ kann man auch zwei aufeinanderliegende Teile nehmen, was einem am Ende natürlich dem Sieg näher bringt. Das Spiel endet nämlich wenn alle Teile abgeräumt, alle Spieler reihum gepaßt haben oder natürlich wenn die Plattform abgerutscht ist. Geschieht letzteres, so bezahlt der verursachende Spieler für diesen Lapsus mit vier Bauteilen. Wer am Ende am meisten Bauteile vorweisen kann, gewinnt.

Eine Variante, bei der nicht die Anzahl, sondern das Gewicht der gesammelten Bauteile gewertet wird, sorgt für mehr Taktik und Risikobereitschaft.

Empfehlung:

Bamboleo kann man getrost als Jenga für Fortgeschrittene beschreiben. Die Sache mit der kippligen Plattform ist um einiges unberechenbarer als der Holzturm, außerdem kann man durch das Passen und das nehmen von Doppelsteinen (also von zwei Bauteilen) sogar noch etwas Taktik ins Spiel bringen. Zusätzlich bleiben die Jenga-Tugenden erhalten: Sehr variable Spieleranzahl, geringe Spieldauer, viele mögliche Abstufungen des Schwierigkeitsgrad (je nach Bedarf) und für fast alle Altersstufen gleichermaßen geeignet. Also: Wer Jenga mag, dem wird auch Bamboleo gefallen ,und auch wer Geschicklichkeitsspiele mag, Jenga aber nicht, dürfte mit diesem Spiel glücklich werden. Aber einen Geschicklichkeits-Hasser wird auch Bamboleo nicht bekehren können.

Autor: Jacques Zeimet
Firma: Zoch
Anzahl Spieler: 2-7
Erscheinungsjahr: 1996
Genre: Geschicklichkeit

Abstrakt:

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   Thema

Glück:

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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   groß

Aufwand:   

klein   

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   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,8

Scheiben sind in zwei (unterschiedlich schweren) Formen lieferbar

Peer Sylvester

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