Spielbesprechung
Kurzbeschreibung:
Der Bausack ist ein Beutel, der randvoll mit Holzklötzen unterschiedlichster Form gefüllt ist. Da ist vom einfachen Quader bis hin zum Ei alles dabei. Hinzu kommt noch ein kleinerer Beutel, der einige Bohnen enthält. Fünf Spiele die sich mit diesem Material spielen lassen, sind in der Anleitung beschrieben.
Turmbau zu Babel ist die einfachste Variante: Wie bei Jenga bauen alle gemeinsam einen Turm. Wer an der Reihe ist zieht ein Bauteil und plaziert es auf das vorherige. Das geht so lange, bis der Turm einstürzt. Der Spieler der als letztes ein Teil regulär unterbringen konnte, gewinnt.
Bei Baukette baut jeder seinen eigenen Turm. Erst wählt jeder Reihum ein Teil aus, bis jeder zwölf Teile vor sich liegen hat. Reihum baut jetzt jeder an seinem Turm, man darf aber immer nur das Bauteil nehmen, das links in der Kette liegt oder bei den anderen klauen. Der höchste Turm gewinnt.
Bei Knock Out und Hochstapelei werden die Teile versteigert, wobei die Bohnen als Währung dienen. Während es bei Hochstapelei um die Höhe geht, ist Knock Out ein Ausscheidungsspiel; es wird so lange gespielt, bis alle Türme bis auf einer zusammengebrochen sind. Außer der üblichen Versteigerung gibt es bei beiden Varianten noch eine Alternative: Bei Knock Out kann auch “zum Ablehnen” versteigert werden (Wer nicht zahlt, bekommt ein unliebsames Teil), während die Variante bei Hochstapelei “Zum Fremdeinbau” heißt (Der Ersteigernde kann bestimmen , wer das entsprechende Bauteil einbauen muß).
3x Rot gewinnt schließlich ist ein Zockerspiel für zwei Personen und mixt die Elemente von den beiden Auktionsspielen. Es geht darum drei rote (generell sehr unförmige) Teile in seinem Turm unterzubringen.
Empfehlung:
Der Bausack ist eine sehr facettenreiche Spielesammlung: Wer reine Geschicklichkeitsspiele á La Jenga mag, spielt Turmbau zu Babel oder Baukette. Die Auktionsspiele erlauben dagegen schon zahlreiche Taktiken, so daß man hier sogar den Begriff “taktisches Bauspiel” einsetzen kann. Bei jedem Spiel sind die Regeln aber relativ einfach und man kann mit vielen Spielern mitmischen. Fazit: Wer nicht gerade eine Aversion gegen Geschicklichkeitsspiele hat, sollte sich den Bausack näher ansehen.
Autor: Klaus Zoch
Firma: Zoch-Spiele
Anzahl Spieler: 2-8
Erscheinungsjahr: 1988
Genre: Geschicklichkeit
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Abstrakt: |
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Thema |
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Glück: |
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Taktik, Können |
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Aufwand: |
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*Je nach Spielvariante
Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,5
1988 aufgenommen auf die Auswahlliste zum Spiel des Jahres
Peer Sylvester