Spielbesprechung
Kurzbeschreibung:
Jeder Spieler muß möglichst viele seiner Karten loswerden, auf denen Figuren abgebildet sind, die mit den fünf, dem Spiel beiliegenden, Hölzern gelegt werden können. Diese Hölzer liegen nun in einer bestimmten Formation auf dem Tisch und der Spieler, der an der Reihe ist, darf genau ein Hölzchen umlegen, um eine der Figuren zu bilden, die auf seinen Karten abgebildet sind. Kann er nun durch weiteres Umlegen weitere Figuren legen, darf er dies tun, bis er keine Karten mehr hat oder es einfach nicht weitergeht. Dann ist der nächste an der Reihe. Die Karten werden wieder auf fünf ergänzt und wer, wenn die Karten alle sind, am meisten Figuren legen konnte, hat gewonnen.
Empfehlung:
Die Idee des Spiels ist es natürlich, die beliebten Streichholzrätsel mit einem Kartenspiel zu verbinden. Aus meiner Sicht als Rätselfan eine löbliche Idee. Doch leider krankt das Spiel daran, daß man, wenn man legen kann, dies in der Regel auch bemerkt (wenn man einigermaßen aufpaßt). Und damit ist Digit zum reinen Glücksspiel geworden: Man ist dran und guckt welche Karten man ablegen kann. Wenn man Pech hat keine, wenn man Glück hat alle. Da man nicht weiß, wie die Figur aussehen wird, wenn man wieder dran ist, kann man nur seine Karten intern nach Figuren ordnen, die man nacheinander auslegen kann. Ansonsten findet keine Interaktion statt. Vielleicht muß man Digit auf Schnelligkeit spielen, um zumindest ein wenig Können hineinzubringen, doch m.E. ist Digit leider einfach zu simplizistisch. Schade!
Autor: Gerhard Kodys
Firma: Piatnik
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1987
Genre: Kartenspiel/Denkspiel
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Abstrakt: |
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Thema |
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Glück: |
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Taktik, Können |
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Schwere: |
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Aufwand: |
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Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 1,0
Peer Sylvester