Spielbesprechung

Ein solches Ding

Kurzbeschreibung:

Wie bei vielen anderen Kartenspielen geht es auch bei Ein solches Ding darum, seine Karten loszuwerden. Doch diese Karten zeigen keine Zahlen, Symbole oder Buchstaben sondern auf ihnen stehen Eigenschaften. Dies können einfache Eigenschaften sein, wie z.B. ”Es schwimmt” aber auch etwas interesanntere wie z.B. ”Bei einem solchem Ding sind Begriffe wie ´vorne´ und ´hinten´ nicht so wesentlich”. Diese Karten werden von den Spielern nun reihum so lange abgelegt, bis ein Spieler von seinem Vorgänger wissen will, was denn ein solches Ding nun eigentlich ist. Dieser muß nun etwas finden, daß alle Eigenschaften in sich vereint. Was zum Beispiel ist größer als eine Kirche, sehr warm und liegt unter der Erde? Die Magmakammer eines Vulkans vielleicht? Findet er nichts, muß er drei Karten aufnehmen, findet er etwas, muß der Frager drei Karten aufnehmen und ein neues Ding bekommt neue Eigenschaften, bis ein Spieler alle Karten losgeworden ist.

Empfehlung:

Für Ein solches Ding braucht man Phantasie und Kreativität und viel Diskutierbereitschaft, da man über viele Dinge streiten kann. Schwelgt man aber gerne in Phantasie und macht sich gerne irgendwelche Gedanken, dann ist Ein solches Ding sehr witzig und originell, zumal die Eigenschaften schon mit viel Liebe und Sorgfalt ausgesucht wurden und teilweise selbst schon lustig sind. Gut auch, daß in der Spielregel insgesamt drei unterschiedliche Spielweisen angegeben sind. Großartig taktieren kann man aber nicht.

Autor: Urs Hostettler
Firma: FX Schmid
Anzahl Spieler: 2-7
Erscheinungsjahr: 1989
Genre: Kommunikationskartenspiel

Abstrakt:

X

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   Thema

Glück:

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X

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   Taktik, Können

Schwere:

klein   

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X

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   groß

Aufwand:   

klein   

X

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O

   groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,7

1989 aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres
Spielepreis in Bronze 1990

Peer Sylvester


Rainer Weuthen <rainer.weuthen@gmx.de> 01.11.2004 21:22:

Die Neuauflage erscheint aktuell bei Abacus Spiele.
Unabhängig von der Kreativität der Mitspieler gestaltet sich das Spiel doch sehr zäh, weil die auf den Karten beschriebenen Eigenschaften spätestens nach der 3. Karte doch einiges an Grübelei erfordern.
Das Mitüberlegen bezüglich der immer anspruchsvolleren Eigenschaftskonstellation ist anfangs noch spaßig, aber der Reiz geht schnell wegen des hakeligen Spielablaufes verloren.

Daher:
Die Idee ist witzig, taugt aber nicht für ein (rundes) Spiel.

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