Spielbesprechung
Kurzbeschreibung:
Der Spielplan besteht aus einer Scheibe, auf deren farbige Felder durch zwei Plastikgestelle abgegrenzt sind. Dabei ist zu beachten, dass immer genau vier Felder jeder Farbe zu sehen sind. Diese Felder sind, je nach Position der Gestelle mal als kurze oder lange Spirale, als Kreis oder als gerade Linie angeordnet. Jeder Spieler wählt eine Farbe und platziert diese auf beliebige Farbfelder. Jetzt geht es los: Reihum ist jeder Spieler an der Reihe. Der jeweilige Spieler darf so viele Züge machen, wie er farbgleiche Felder besitzt. Ein Zug kann das Setzen einer Spielfigur in ein benachbartes Feld sein oder das Bewegen eines der Gestelle um eine neue Orientierung der Farbfelder zu erreichen. Hat man alle vier Felder einer Farbe besetzt (oder drei Felder der Farbe, wenn das vierte unbesetzt ist), so kontrolliert man diese Farbe, d.h. man darf während seines Zuges alle gegnerischen Figuren, die sich auf dieser Farbe befinden, beliebig wegsetzen. Kontrolliert man die Farbe eines Mitspielers, so scheidet dieser aus. Kontrolliert man seine eigene Farbe, hat man gewonnen.
Empfehlung:
Ein Geständnis: Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie sich Eye spielt, wenn alle Spieler die Farbspirale so gut kennen, dass sie wissen, was welches Drehen der Gestelle auslöst. Vermutlich wird es dann ziemlich taktisch (allerdings nicht unbedingt auch spannend). Nein, ich habe Eye mehrmals gespielt (auch die Solitärvariante) und kann immer noch nicht erahnen, welcher Effekt wann auftritt. So ist es allerdings mehr ein Glück- als ein Taktikspiel, denn man dreht unmotiviert an der Scheibe herum, in der Hoffnung, dass sich eine brauchbare Stellung ergibt, die den Sieg bringt. Wer Lust und die Mitspieler hat, ein recht einfaches Spiel lange zu spielen, in der Hoffnung ein gutes Taktikspiel zu bekommen (was keineswegs garantiert ist), der kann sich Eye ja mal anschauen. Aber ehrlich: Es gibt Spiele, die man schneller erschließen kann und die sofort Spaß machen.
Autor: Kerry Kevill, Iris Lüttring, Billy
Barry
Firma: Serif
Anzahl Spieler: 1-4
Erscheinungsjahr: 1987
Genre: Taktik
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Abstrakt: |
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Thema |
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Glück: |
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Taktik, Können |
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Aufwand: |
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groß |
* zumindest theoretisch
Noch nicht bewertet
Peer Sylvester