Spielbesprechung
Kurzbeschreibung:
Die Spieler übernehmen die Rolle von Stadtplanern, die versuchen durch den Bau einer möglichst einwohnerfreundlichen Stadt Punkte zu machen. Dazu bekommt jeder Spieler reihum immer vier Grundstücke angeboten, von denen er eines für sich beanspruchen kann. Diese Grundstücke gilt es zu bebauen. Doch ein einzelnes Grundstück reicht nur für ein wenig punkteträchtiges Familienhaus. Also gilt es auch die anliegenden Grundstücke zu erwerben, um größere Gebäude und somit mehr Punkte zu ergattern. Dabei gibt es jedoch zwei Haken: Zum einen ist die Zahl der verschiedenen Gebäude begrenzt, zum anderen sind punktemäßig lohnendere Gebäude auch größer und unförmiger, so daß mehr Grundstücke nötig sind. Hinzu kommt noch, daß der Punktewert eines Gebäudes von den anderen Bauwerken im Viertel abhängig sind. So mindert eine Fabrik z.B. Appartments und Einzelhäuser im Wert, steigert allerdings den Wert eine zweiten Fabrik, die sich im selben Viertel befindet. Krankenhäuser und Schulen dürfen gar nicht erst in einem Fabrik-viertel gebaut werden und umgekehrt. Da man zudem kaum hoffen darf, daß man all die Gerundstücke bekommt, die man braucht, muß gehandelt werden. Da können durchaus auch gemeinsame Bauprojekte entstehen oder es werden nach dem Motto "Gib du mir deins, ich geb dir meins" Grundstücke getauscht. Der die meisten Punkte ergattern konnte gewinnt natürlich am Ende.
Empfehlung:
Eine Warnung vorweg: Bei Metropolis hängt viel von der Zusammenarbeit der Spieler ab! Da muß für fast jedes Gebäude erst einmal verhandelt werden und der Blick für das Mögliche bestimmt das Spiel - Bringt mir ein Laden mehr oder Bau ich lieber mit dem blauen Spieler eine Schule zusammen? Individualisten oder Spieler, die gerne Ärgerspiele mögen sind bei Metropolis falsch; Ohne die Verhandlungskomponente wird es zum reinen Glücksspiel. So jedoch ist es wirklich schon fast eine Simulation: Jeder versucht eine möglichst perfekte Stadt (die bringt am meisten Punkte!) zu entwerfen, ist aber natürlich in erster Linie auf den eigenen Vorteil bedacht. Zudem stößt man - wie bei richtigen Städtebau auch - immer wieder auf Grenzen. Da ist kein Krankenhaus mehr vorhanden oder der Vordemann blolckiert mit seiner Schule das Viertel für die geplante Fabrik. Da Metropolis ein solch handelsorientiertes Spiel ist, wundert es auch nicht, daß man während des Spiels kaum eine Möglichkeit hat einzuschätzen, welcher Spieler denn nun führt.
Autor: Sid Sackson
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 2-5
Erscheinungsjahr: 1984
Genre: Planspiel
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Abstrakt |
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Thema |
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Glück: |
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Taktik, Können |
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Schwere: |
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groß |
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Aufwand: |
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Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,4
1984 aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres
Peer Sylvester