Spielbesprechung
Kurzbeschreibung:
Das Spielbrett erinnert von der Aufmachung (nicht von ungefähr) etwas einem Roulettisch. Insgesamt 54 Felder bilden einen Rundkurs. Immer sieben nebeneinanderliegende Felder haben dieselbe Farbe, mit Ausnahme eines schwarzen Mittelfeldes. Eine einzelne Figur zieht, wie eine Roulettkugel, ihre Bahn. Die Felder auf denen sie landet, bestimmt, ob gewonnen oder verloren wir. Und das geht so: Wer dran ist, nimmt die Würfel, alle Spieler setzen beliebig ihr Geld, der mit den Würfeln setzt als letztes. Haben alle ihre Einsetze gemacht, würfelt der entsprechende Spieler und setzt die neutrale Spielfigur. Den ersten Wurf kann er immer ablehnen, wenn er nicht seinen Vorstellungen entspricht. Je nachdem wo die Figur gelandet ist, haben die Spieler gewonnen oder verloren. Hat ein Spieler kein Geld mehr, so macht das nichts - bei jeder Umdrehung bekommt er eine Rente ausgezahlt. Um vorsichtiges Spiel zu verhindern, gibt es die Regel, daß man wechseln MUSS, wenn man wechseln kann. Wer als erster aus dem Startkapital von 5 Chips eine Million "Chips-Mark" machen konnte, gewinnt.
Empfehlung:
Das Millionenspiel ist ein ungewöhnliches Spiel, daß anfangs Stirnrunzeln verursacht. Doch der etwas ungewöhnliche Mechanismus, daß ein Spieler mittels Würfel über Gewinn und Verlust entscheiden kann und das es so etwas wie taktisches Setzen gibt, darf nicht darüber hinwegtäuschen, daß es ein Glücksspiel ist - Ob man gewinnt oder verliert ist eine reine Würfelfrage. Eine Empfehlung ist einfach: Das Millionenspiel richtet sich an Zocker. Punkt. Wer gerne mit Freunden um (Spiel-) Geld auf Würfel wettet, also zockt, wird hier seine Freude finden. Wer Glücksspiele nicht mag, wird das Millionenspiel aber kaum ins Herz schließen können.
Autor: Rüdiger Koltze
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 3-5
Erscheinungsjahr: 1982
Genre: Glücksspiel
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Abstrakt |
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Thema |
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Glück: |
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Taktik, Können |
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groß |
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Aufwand: |
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Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 1,8
1982 aufgenommen in die Auswahlliste zum Spiel des Jahres
Peer Sylvester