Spielbesprechung

Njet!

Kurzbeschreibung:

Wie bei Stichspielen üblich, bekommt auch hier jeder gleich viele Karten. Diese zeigen Zahlen von 1-9 in vier Farben, die Einsen sind jeweils doppelt. Vor dem eigentlichen Spiel werden aber die Bedingungen des Spieles festgelegt: Auf einem kleinen Brett sind fünf Reihen zu sehen. Jede Reihe steht für eine Bedingung: Wer ist Startspieler? Darf man eine, zwei oder keine Karte drücken? Welche Farbe ist Trumpf? Zählen Einsen einer bestimmten Farbe als höchste Trümpfe und wen ja, welche? Und: Wie viele Punkte gibt es am Ende pro gewonnen Stich (und Beute, s.u.)? Reihum deckt nun jeder Spieler ein Feld zu, daß ihm gar nicht behagt, bis von jeder Spalte nur noch ein Feld frei ist. Hat man z.B. gar kein rot, wird man rot als Trumpffarbe ausschließen wollen. Sind die Bedingungen festgelegt, wählt der Startspieler seinen Partner und los geht’s. Bedienen der angespielten Farbe ist Pflicht, kann nicht bedient werden darf man abstechen oder abwerfen. Supertrümpfe (die oben erwähnten Einsen), sofern vorhanden, zählen höher als der höchste Trumpf, wobei die zweite, die erste übernimmt. Am Ende zählt jeder gewonnene Stich und jede vom Gegner gefangene Eins so viele Punkte für beide Spieler der entsprechenden Partei, wie vorher festgelegt. Nach einer festen Anzahl von Runden gewinnt der Spieler mit der höchsten Punktzahl.

Empfehlung:

Njet erinnert stark an das klassische Doppelkopf, und das nicht nur wegen des Partners. Besonders das Element der Einsen, erinnert stark an die Füchse (wobei man die Supertrümpfe mit den Herz-Zehnen gleichsetzen könnte). Allerdings sollte man sich von dem Auswählen der Bedingungen am Anfang nicht zuviel versprechen: Der Aktionsradius ist doch stark begrenzt und auch wenn es einem gelingt das schlimmste abzuwehren, ist man doch spätestens bei der Partnerwahl dem Zufall ausgeliefert. Insgesamt ist Njet besonders für Freunde von einfacheren Stichspielen zu empfehlen. Besonders allen, denen Doko zu regelüberladen ist, aber gerne mal ein Partnerstichspiel spielen, kann man Njet ans Herz legen. Superanspruchsvoll ist es aber nicht.

Autor: Stefan Dorra
Firma: Goldsieber
Anzahl Spieler: 3 oder 4
Erscheinungsjahr: 1997
Genre: Kartenspiel (Stichspiel)

Abstrakt

 

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Thema

Glück:

 

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Taktik, Können

Schwere:

klein

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groß

Aufwand:

klein

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groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,5

Peer Sylvester

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