Spielbesprechung

Papua

Kurzbeschreibung:

Jeder Spieler hat vier Figuren, von denen er eine aus dem Kessel (Start) in das rettende Kanu am Ende des Parcours bringen muß. Das Problem dabei: Nur auf den ersten drei und den letzten sechs Feldern darf man eine einzelne Figur bewegen. Auf den Feldern dazwischen darf eine Figur nur zusammen mit seinen Nachbarn als Gruppe gesetzt werden. Diese Gruppen können beliebig groß sein, müssen aber Spielsteine von mindestens zwei Spielern beinhalten.. Außer der gesamten Gruppe kann man noch Teile einer Gruppe ziehen, von einer Gruppe alleine in eine weiter vorn stehende Gruppe springen oder seine Position innerhalb der Gruppe verändern. Letzteres ist besonders gemein, denn es wird rausgeworfen. Auch kann man natürlich mit einer Gruppe eine andere Gruppe komplett zum Start zurückschicken, wenn das Würfelergebnis dies zuläßt. Erschwert wird der Weg zum Ziel noch durch zwei Arten von Sonderfeldern. Landet eine Figur auf einem schwarzen Feld, muß sie zurück in den Topf. Die roten Felder dürfen nur überquert werden, wenn mindestens Gruppenmitglied darauf landet. Schafft es ein Spieler das letzte Feld mit einer Figur zu erreichen, gewinnt er.

Empfehlung:

Papua ist ein nettes Würfelspiel, in Mensch-ärger-Dich-nicht-Tradition. Da keine Figur alleine gesetzt werden kann, aber rausgeworfen wird, kommt es oft zu witzigen Spielsituationen. Leider hat das Spiel neben des etwas dämlichen Themas noch einen Haken: Es ist sehr lang für ein Würfelspiel (Zu viert ist man mit einer Stunde dabei, spielt man zu sechst, dauert es entsprechend länger), das ist auch deswegen besonders schade, weil sich die meisten Aktionen im ersten Drittel des Parcours abspielen, hat man diesen Teil erst einmal hinter sich gebracht, kann man zumeist relativ ungestört bewegen - bis kurz vor Schluß wo man seinen Gruppenpartner elegant loswerden sollte. Wem diese Spieldauer nicht stört (oder einfach den Parcour verkürzt), findet ein solides Ärger-Würfelspiel.

Autor: Thilo Hutzler
Firma: Parker
Anzahl Spieler: 3-6
Erscheinungsjahr: 1992
Genre: Würfelspiel

Abstrakt

 

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Thema

Glück:

 

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Taktik, Können

Schwere:

klein

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groß

Aufwand:

klein

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groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,5

Auch erschienen als "Conflix"

Peer Sylvester

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