Spielbesprechung

Razzia

Kurzbeschreibung:

Die Bildnisse von sechs verruchten Bars liegen auf dem Spieltisch. Der erste Spieler nimmt sich sieben Geldkärtchen, betrachtet deren Wert (zwischen 5000 und 50.000 $) und verteilt diese beliebig unter den Nachtklubs. Nun wählen alle Spieler eine ihrer Karten und legen diese verdeckt vor sich hin. Auf ein Zeichen werden alle Karten umgedreht und gesichtet. Jede Karte zeigt entweder einen Spieler oder einen Cop. Darüber hinaus ist farblich gekennzeichnet, für welcher Bar diese Karte eingesetzt wird und ein Wert wird auch noch angegeben. Sind nur Zocker in einer Bar, machen diese unter sich aus, wer wieviel Geld bekommt. Kommt es zu keiner Einigung, wird gewürfelt: Wert der Karte + Würfel ergeben den finalen Wert; der höchste bekommt das ganze Geld. Ein Cop jedoch konfisziert alles in der Bar liegende Geld, aber nur wenn auch Zocker dort waren, sonst geht der Gesetzeshüter leer aus. Streiten sich mehrere Polizisten um einen Pott, gibt es die gleiche Konfrontation wie unter Spielern. Ist das Geld verteilt, beginnt die nächste Runde. Das ganze geht so lange weiter, bis alle Geldkärtchen unter die Leute gekommen ist und der erfolgreichste Spieler gewonnen hat.

Empfehlung:

Razzia ist ein typischer Vertreter der Bluff- und der Er-denkt-daß-ich-denke-Spiele und als solches ein netter Pausenfüller. Natürlich werden Strategen und Taktiker keine große Freude daran haben, aber, lustige Mitspieler vorausgesetzt, ist Razzia, zumal recht kurz, ein lockeres Spiel das nicht belastet.

Autor: Stefan H. Dorra
Firma: Ravensburger
Anzahl Spieler: 3-8
Erscheinungsjahr: 1992
Genre: Bluff

Abstrakt

 

O

X

O

O

O

Thema

Glück:

 

O

X

O

O

O

Taktik, Können

Schwere:

klein

X

O

O

O

O

groß

Aufwand:

klein

O

X

O

O

O

groß

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 2,6

1992 Auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres

Peer Sylvester

[ Home ] [ Top ] [ Archivübersicht ]