Spielbesprechung

Schoko & Co

Kurzbeschreibung:

Die Spieler managen jeweils eine Schokoladefabrik, um nach Ablauf der 6-12 (je nachdem) Monate am meisten Geld zu besitzen. Um das erreichen zu können, gliedert sich jeder Monat in 7 Phasen. In der ersten muß Personal eingestellt und bezahlt werden, in der zweiten wird Kakao eingekauft – und zwar bekommt immer der meistbietende den Zuschlag. In der dritten Phase wird der eingekaufte Kakao zu Schokolade verarbeitet, vorausgesetzt man hat genügend Arbeiter eingestellt. Dann wird die Schokolade wieder verhökert. In diesem Fall stehen verschiedene Angebote zur Auswahl. Bewerben sich mehrere Spieler um das gleiche Angebot, bekommt derjenige den Zuschlag, der sich mit dem kleinsten Gewinn zufriedengibt. Doch Vorsicht! Nicht alle Verträge können in der nächsten Phase auch zu Geld gemacht werden! Wurden zu wenig Sekretäre und Buchhalter eingestellt, bleibt das Geld unterwegs irgendwo liegen und steht (zumindest noch) nicht zur Verfügung. In der sechsten Phase kommt noch ein Zufallsereignis ins Spiel, bevor in der siebten Phase die Finanzen geregelt werden können (Einkauf von Wertpapieren und eventuelle Tilgung von Krediten). Zwischendurch können die Spieler noch eine ihrer "Ärgerkarten" einsetzen, um einen Spieler zu schaden.

Empfehlung:

Schoko & Co simuliert ziemlich glaubhaft den Handel mit Schokolade. Viele Mechanismen greifen ineinander und wollen beachtet werden. Das ganze hat den Vorteil, daß man wirklich eine gute Strategie entwickeln kann und daß dem Zufall nur wenig Beachtung geschenkt werden braucht. Die Kehrseite ist allerdings, daß viele Regeln beachtet werden wollen und man eine gewisse Eingewöhnungszeit braucht, bis man sich auf dem Schokoladenmarkt zurecht findet. Wer also vor einem (für ein Familienspiel) relativ umfangreichen Regelwerk keine Scheu hat und wem Wirtschaftsspiel irgendwo gefallen, der findet hier eine geeignete Spielwiese, zumal durch die Verhandlungen und die Ärgerkarten für Interaktion gesorgt ist. Wer jedoch einfachere Spiele für zwischendurch (wie Tabu, Outburst...) bevorzugt, sollte hier Vorsicht walten lassen.

Autor: Y. Hirschfeld und G. Monnet
Firma: Schmidt-Spiele
Anzahl Spieler: 2-4
Erscheinungsjahr: 1988
Genre: Wirtschaft

Abstrakt

 

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Thema

Glück:

 

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Taktik, Können

Schwere:

klein

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groß

Aufwand:

klein

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X*

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groß

* variable Spieldauer

Gesamtnote (5 = absolutes Topspiel; 1=schlecht, macht keinen Spaß): 3,3

1988 auf der Auswahlliste zum Spiel des Jahres

Peer Sylvester

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