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Stand es nun die letzten Tage verpackt herum, nahm ich es heute zur Jause bei meinen Eltern mit. Die
Schachtel ist so groß wie schon beim Vorgänger:
"König Artus". Dafür ist es teurer: 70 Euro wanderten
über den Ladentisch.
Skeptisch war ich schon, als ich am Auspacken war. Also ja, "König
Artus" gefiel mir schon ganz gut - soll sich "Die Insel" ja gerne
weiterentwickelt haben... aber themenmäßig ein glatter Rückschritt. Von
der edlen Tafelrunde zu irgendwelchen Steintafeln, die den Untergang
einer verlassenen Insel verhindern sollen? *gähn*...
Der Spielplan
In der Mitte der Vulkan - die CPU spricht da heraus mit uns, steuert die Ereignisse.
Nun, der Verkäufer meinte, dass die Sprachqualität besser sei - müßt
ich überprüfen. Lauter ist sie, bilde ich mir ein. Qualität bietet noch
Potential.
Dann orientieren sich 2 Hauptfeldarten nach den Himmelsrichtungen.
Da wären mal 4 Statuen und 4 Ruinen.
Die Statuen gilt es mit Steintafeln zu versorgen. Es ist hinter jeder
Statue Platz für 7 Tafeln. Es gibt Steintafeln in 7 Farben - es muss
je eine Tafel von jeder Farbe zur Statue kommen [Ausnahme via
Ariki-Karten möglich].
Zu jeder Ruine wird sich im Spielverlauf je ein Wächter gesellen. Über
Reliktkarten - da gibt es 4 Varianten - erhält man von diesen dann eine
Fülle an Steintafeln.
Zuletzt gibt es noch 15 allgemeine Spielfelder.
Ach! Und nicht zu vergessen: die Sensoren!
Es gibt 5:
Die Werte 1, 2 und 3, wodurch man dem Spiel mitteilt, ob man nun 1, 2 oder 3 Tafeln/Karten spielt.
Der Taster 'Feuer' hat im Kampf eine Sonderfunktion.
Und die generelle Taste: Erkundschaften
Das Spielmaterial
Für die 15 allgemeinen Spielfelder gibt es 15 Orte (Kunstoffiguren).
3 x Kristall (erzeugt Kristalle)
3 x Brunnen (erzeugt Elixiere)
3 x Turm (erzeugt Steine)
3 x Tempel (erzeugt Amulette)
1 x Muschel (die tauschfreudige Strandgutsammlerin)
1 x Ariki (vergibt Ariki-Karten und verrät Spielstand)
1 x Höhle (beherbergt Einsiedler, von dem man zu jedem beliebigen Feld ziehen kann)
Reliktkarten: je 15 x Kristalle, Elixiere, Steine, Amulette
Steintafeln: 6 x 7 Farben
Kreaturen: 7 Stück
Wächter: 4 Stück
Ariki-Karten: 15 Stück - quasi Sonderkarten. So erlaubt eine einen Sonderzug; eine andere -
Fliegen - entspricht dem Einsiedler... 6 unterschiedliche Effekte.
Startmaterial
Für 4 Spieler je eine Figur und 2 Ariki-Karten (Doppelzug und Fliegen)
Spielziel/-ende
Es gibt 3 Möglichkeiten, dass das Spiel endet:
a) der Vulkan brachte alle 7 Kreaturen ins Spiel, bevor zumindest 1
Statue erweckt wurde: die Insel ist zerstört. Es gewinnt, wer die meisten Kampfsiegpunkte erhielt.
b) der Vulkan brachte alle 7 Kreaturen ins Spiel, wobei zumindest 1
Statue erweckt wurde: die Insel bleibt unzerstört. Es gewinnt der
Spieler mit den meisten Gesamtpunkten.
c) Die Spieler haben alle 4 Statuen erweckt, bevor der Vulkan seine 7
Kreaturen ins Spiel brachte. Es gewinnt der Spieler mit den meisten
Gesamtpunkten.
Der Spielablauf
Zum Start muß man sich für ein allgemeines Strandfeld als Anlandestelle entscheiden.
Mit diesem Eintrittsfeld, geht man schon in den allgemeinen Spielablauf ein:
Figur mit der einen Hand halten und mit einem Finger der anderen Hand den Taster 'Erkunden' berühren.
(Hier will ich anmerken: ich bilde mir ein, dass die Kontakte hier
eine erkennbare Verbesserung gegenüber "König Artus" erfuhren.)
Per Zufall wird einem unbesetzten Ort nun seine 'Örtlichkeit'
zugewiesen. So verrät uns der Vulkan zum Beispiel, dass wir hier einen
Turm und 1 Stein fanden.
Also nehmen wir einen Kunststoffturm aus dem Vorrat, plazieren diesen
auf seinem Platz neben dem Sensorbereich und ziehen 1 Karte Stein vom
Stapel.
Der nächste Spieler ist dran.
Das geht so weiter (ab Landung kann man 1-2 Felder weit ziehen), bis
sich nach und nach das Spielfeld mit allen 15 Orten füllt.
Die Wächter und Statuen werden erst interessant, sobald der erste
Spieler auf den Ort der Ariki stößt. Die Dame erzählt uns eine kurze
Geschichte - dass wir von den Wächtern Steintafeln erhalten und damit
die Statuen erwecken können - und nun können wir auch auf den Ruinen
und Statuen Ereignisse auslösen.
Ziehen wir auf eine Ruine, verrät uns der Vulkan erst, welcher Wächter
dort wacht, und sogleich auch dessen Reliktverlangen. Je Relikt 1
Wächter. 1-3 darf man ihm während eines Zuges geben.
Will zum Beispiel ein Wächter 8 Kristalle und erhält im Spielverlauf
den 8., dann schüttet er unter allen Spendern Steintafeln aus. Diese
Steintafeln zieht man zufällig - Stoffsackerl wär da nett.
Ziehen wir auf ein Statuenfeld, können wir 1-3 Steintafeln setzen.
Auch auf bereits erkundeten Relikt-Orten erhält man weiterhin
Nachschub, Hier merkt sich der Vulkan, wann er zum letzten Male
'gemolken' wurde. Schlimmstenfalls geht man leer aus, bestenfalls
erhält man gleich 4 Relikte.
Mit der Zeit wird der Vulkan ungeduldig mit uns und spuckt nach und nach eine Kreatur aus.
Platziert werden diese dadurch, dass jeder Ort eine Einmaligkeit
darstellt. So ist nur 1 Statue im Osten, 1 Wächter im Süden... so
besteht die Insel aus 3 'Ebenen': dem Strand, dahinter den Dschungel
und der Berg. So findet sich je eine Reliktquelle in je einer Ebene (3
Ebenen x 4 Reliktarten = 12).
Diese Kreaturen haben 2 Nachteile: erstens können sie das Spiel zu früh
beenden - und zweitens blockieren sie den Ort, auf dem sie gerade
hocken. Man kann zu ihnen hinziehen, muß stoppen, aber muß auch nicht
kämpfen und kann im folgenden Zug normal weiter ziehen...
Jedoch kann man auf dieser Örtlichkeit keine Aktivität durchführen,
solange sie nicht geschlagen oder zumindest vertrieben ist.
Man bekämpft die Kreaturen auf 2 Arten:
a) via Relikte. Die meisten Kreaturen zeigen, mit welchem Relikt sie
attackiert werden können. Die anderen 2 Viecher lassen einmal alle
Relikte zu, oder bestimmen es über den Zufallsgenarator.=> Man gibt
1-3 passende Relikte ab.
b) Man gibt 1 Steintafel ab und drückt hier die Taste: 'Feuer' .
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