|
Foto-PEEP (Erster optischer Eindruck) Kleopatra und die BaumeisterWow - Was für ein Spiel! |
|
Die Spielfläche besteht aus dem Schachtelboden, der umgestülpt auf den Tisch gelegt wird. Er bildet die Basis für Kleopatras Palast. Dazu wurden die Seitenteile entsprechend gestaltet. Auf den Schachtelboden kommt der - zu Beginn des Spiels leere - Garten des Palastes, quasi ein Dachgarten. Vor den Eingang des Palastes wird der Platz der Sphinx gelegt, in dessen Mitte ein Weg zum Palast führt. Auf dem Beginn des Weges Wer am Zug ist, hat zwei Alternativen. Entweder besucht er den Markt und bedient sich an einem Marktstand. Die Marktstände bestehen aus Spielkarten, die überwiegend Ressourcen zeigen, aber auch einige wenige Charaktere. Originell: Der Kartenstapel wird in zwei Hälften geteilt, die eine Hälfte wird aufgedeckt. Dann werden beide Hälften zusammengemischt. Im Stapel liegen also offene und verdeckte Karten. Vom Stapel werden drei Karten nebeneinander ausgelegt, ohne dass ihre Ausrichtung verändert wird. Diese drei Karten sind drei Marktstände. Wird ein Stand abgeräumt, werden wieder drei Karten ausgelegt, so dass die Stände im Spielverlauf unterschiedlich viele "Angebote" haben.
Jedes Bauteil kostet Ressourcen, welche und wieviel, zeigt eine Übersichtskarte. Man zahlt also mit Karten. Als Belohnung für den Bau erhält man Talente, die Währung zu Kleopatras Zeiten.
Im Garten des Palastes wird das "Mosaik der Götter" ausgelegt (eines der verschiedenen Bauteile für den Palast). Dieses Mosaik bringt nicht nur Einnahmen (auch für angrenzend gebaute Säulenwände). Entstehen im Garten dadurch Freiflächen, auf die kein Mosaik mehr gelegt werden kann, darf man sie mit einer Anubis-Statue für sich reservieren. Auf jedes Feld dieser Freifläche darf man bei Spielende ein Korruptionsamulett legen und sich so vielleicht vor Kleopatras Krokodil retten. Von den überlebenden Baumeistern gewinnt der mit den meisten Talenten.
Ich denke, die Bilder sagen mehr als viele Worte über dieses phantastisch ausgestattete Spiel. Wie es sich spielt? Darüber wird sicherlich demnächst jemand anders berichten. Kleopatra und die Baumeister von Bruno Cathala und Ludovic Maublanc, 3-5 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 60 Minuten, Days of Wonder (2006), Preis ca. 49,95 EUR KMW, 18.03.2006 Fotos: Days of Wonder (1), KMW (11) |
| ||||||||||||
| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:40 |
[ Home ] [ Top ] [ Spielarchiv ] |