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PEEP ("Persönliches «Erster Eindruck» Posting" aus dem spielbox-Forum) |
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Dieses ist ein Doppel-Peep, da hier zwei verwandte Spiele beleuchtet werden, die wir beim letzten Spiele-Abend als "Double-Feature" hintereinander gespielt haben. Captain Future (ASS 1980)
Es gibt 66 Karten, von denen jeder der bis zu 4 Spieler zu Beginn 10 bekommt. Außerden hat jeder Spieler je nach Spielerzahl eine bestimmte Anzahl Plastik-Raumschiffe seiner Farbe. Ziel des Spieles ist es, durch das Ausspielen der Karten Planeten und Monde zu besetzen und dort die Alleinherrschaft oder wenigstens die Mehrheit zu erlangen. Die Karten zeigen entweder eine Spalte, eine Reihe oder einen Planeten an. Zusätzlich gibt es Joker und einige besondere Aktionskarten. Dem Spieler stehen in seinem Zug zwei Aktionen zur Verfügung, wobei er beliebig aus folgenden Möglichkeiten wählen kann: Raumschiff setzen, Angreifen oder zwei Karten austauschen.
Aktionskarten: Zusätzlich kann man vor oder nach dem Spielzug eine Aktionskarte ausspielen, etwa um zwei Raumschiffe zu vertauschen oder mit einem Stein eine Reihe, Spalte oder einen Himmelskörper zu schützen. Hat ein Spieler sein letztes Raumschiff gespielt, kommen die anderen noch einmal dran und es wird gewertet: Jedes gesetzte Raumschiff zählt einen Punkt. Große komplett besetzte Planeten bringen 5, kleine 4 und Monde 3 Punkte und einfache Mehrheiten auf einem Himmelskörper je 1 Punkt. Da die nach dem Autoren benannte Leiste erst ein Jahr später das Licht der Spielewelt erblicken sollte, notiert man sich die Zahlen auf einem Zettel. Origo (Hasbro/Parker 2007)
Das Spielfeld ist nur noch 10 x 10 Felder groß: Von 1 bis 10 und A bis J. Auf dem Spielplan gibt es große Länder (je 8 Felder groß) und kleinere Länder (4 - 6 Felder groß). Der Spielplan wird nun von einer "Kramerleiste" umrundet. Zusätzlich gibt es einen weiteren kleineren Spielplan für die Wertungen. Eine Reihe zeigt 12 Felder mit aufsteigender Wertigkeit, wobei das 4., 8. und 12. Feld als Wertungsfeld gekennzeichnet sind. Hierauf werden zunächst die 12 Ländersteine gesetzt. Wie im Vorgänger bekommt jeder der (nun bis zu 5) Spieler zu Beginn 10 Karten und je nach Spieleranzahl eine bestimmte Anzahl Schilde (runde Pappcounter) in seiner Spielerfarbe. Die Karten zeigen Spalten, Zeilen oder Länder an. Zusätzlich gibt es Bevölkerungskarten und Schiffkarten. Dem Spieler stehen 4 Aktionen zur Verfügung: Zwei Aktionen durch Ausspielen von Karten und zusätzlich Wanderung und Seefahrt. Die zwei Kartenaktionen können aus folgenden beliebig gewählt werden:
Zusätzlich kann man noch Völkerwanderung und Seefahrt betreiben:
Wertung: Bei jeder der drei Wertungen werden Punkte vergeben für...
Fazit: Schon "Captain Future" hat uns gefallen und kam in steter Regelmäßigkeit immer mal wieder auf den Tisch. Ein sehr frühes Mehrheitenspiel, das durch seine Mischung aus Kartenglück und Taktik zu gefallen weiß. Die 10 Karten, die man auf der Hand hat, erlauben durchaus vorausschauendes Handeln und geplante Gemeinheiten gegen andere Spieler, wobei die teilweise doch recht starken Aktionskarten zu Unwägbarkeiten führen, die nicht jedermanns Sache sind. Der Käpt'n aus der Zukunft wird aber nun den Völkern aus der Vergangenheit weichen müssen. Die Änderungen, die im Wesentlichen Erweiterungen des ursprünglichen Spieles darstellen, werten das Spiel in meinen Augen noch um Einiges auf! Die Aktionskarten werden nicht wirklich vermisst und das neue Wertungssystem schafft doch mehr Möglichkeiten, auf der Kramerleiste voranzukommen ... und natürlich auch mehr Möglichkeiten, etwas zu vernachlässigen. Das verbesserte Kampfsystem gibt auch dem Verteidiger Chancen und Risiken dem Angreifer. Die grundlegende Strategie hat sich durch die drei Wertungen anstelle der nur einen in Captain Future deutlich gewandelt. Ging es bei Captain Future neben dem stetigen Erorbern von Mehrheiten auch darum, auch im Endspiel noch einige starke Combos auf der Hand zu haben, so tritt dieser Aspekt nun etwas in den Hintergrund. Noch ein Satz zum Spielmaterial: Für Hasbro/Parker-Verhältnisse ist das Material sehr ordentlich. Zu bemängeln ist lediglich, daß bei diesem für 5 Personen konzipierten Spiel nur zwei Spielübersichten beiliegen. Ein tolles Spiel, von dem man sicher noch Einiges hören und lesen wird. Origo von Wolfgang Kramer, Grafik: Daniel Reeve, 2-5 Spieler, ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 60 Minuten, Parker (2007) Roland G. Hülsmann, 24.04.07 Diese Rezension wurde als "Erster Eindruck" zum Spiel in unserem |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:40 |
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