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PEEP ("Persönliches «Erster Eindruck» Posting" aus dem spielbox-Forum) Taurus |
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![]() Worum geht es? Das Spiel an sich ist eigentlich relativ schnell erklärt. Bei mir zieht es seinen "Suchtcharakter" aus der Tatsache, dass die Regeln einfach sind, eine Partie ca. 45-60 Minuten dauert und schnell eine Revanchepartie anstehen kann. Doch nun zum Spiel: Ziel ist es, Stiere, die sich bereits bei der Startaufstellung auf dem Spielbrett befinden und nicht bewegt werden dürfen, durch Einzäunung einzufangen. Am Ende des Spiels werden dann farblich passende Stiere (man erinnere sich: es gibt Stiere in 4 Farben) gruppiert und den Farbgruppen unterschiedlich hohe Punkte zugeordnet (die Punktetabelle kann man der Regel entnehmen). Derjenige mit der höchsten Punktzahl gewinnt das Spiel. In seinem Zug kann man aus einer von 4 Möglichkeiten wählen: a) einen Zaun mit Einsatz eines Pfostens verlängern b) einen Zaun ohne Einsatz eines Pfostens verlängern c) einen Zaun mit Einsatz von Pfosten schließen d) einen Zaun ohne Einsatz von Pfosten schließen ![]() Man muss immer einen Weidedraht (es gibt Weidedrähte in 3 unterschiedlichen Längen) der eigenen Farbe spannen, um damit ein Areal neu zu gründen, zu vergrößern oder zu schließen. Hört sich einfach an, ist es "eigentlich" auch, jedoch muss man schon höllisch aufpassen, wo man den Weidedraht hinsetzt, damit der Gegner nicht schnell ein Areal schließt und die Stiere darin sich selbst "einverleibt". Die Regeln des Pfostensetzens und des Zaunspannens sind sehr einfach: Man darf nur Pfosten in benachbarte oder gleiche Gebiete setzen, in denen schon ein anderer Pfosten steht. Um die Gebiete voneinander besser unterscheiden zu können, sind sie farblich voneinander getrennt, wie oben beschrieben. Will man demnach einen Pfosten setzen, so darf man dies nur in dem Areal, in dem ein anderer Pfosten steckt oder in einem benachbarten. Ähnlich verhält es sich mit den Weidezäunen. Diese dürfen nur zwischen 2 benachbarten Pfosten gespannt werden, die noch nicht verbunden sind. "Benachbart" bedeutet: im gleichen oder direkt benachbarten Feld. Ein Überspannen über 3 Felder geht demnach nicht. Als letzte Möglichkeit kann man noch einen Zaun schließen. Das passiert mit Hilfe eines neutralen grauen Weidezauns. Sobald der Zaun geschlossen ist, werden die Stiere unter den Spielern aufgeteilt. Die Aufteilung passiert wie folgt: Ausgangspunkt ist der neutrale Weidezaun, mit dessen Hilfe das Areal geschlossen wurde. Ausgehend von diesem, geht man nun im Uhrzeigersinn alle Weidezäune, die Teil des Areals sind, durch und gibt jedem Spieler, der einen Weidezaun seiner Farbe zum Bau des Areals beigesteuert hat, einen Stier bzw. er darf sich diesen sogar aussuchen. Dies geht solange reihum weiter, bis alle Stiere aufgeteilt wurden. Das Spiel endet, sobald alle Stiere vergeben wurden. Ist also alles recht einfach: Zur Startaufstellung setzt man das Spielbrett mit verschieden farbigen Stieren voll und im Spiel setzt man einen Weidezaun seiner Farbe, entweder mit Hilfe eines Pfostens oder ohne Pfosten, um dadurch ein Areal einzugrenzen und die darin befindlichen Stiere zu bekommen. That's it! Fazit: Mal abgesehen von der sehr edlen Verpackung und dem Spielmaterial macht das Spiel wirklich super Spaß: Es ist von den Regeln her sehr einfach, jedoch sollte einiges beim Zaunbau beachtet werden. Das Spiel besitzt keine Zufallselemente: Man kann seine Zäune, natürlich immer den Regeln entsprechend, hinbauen, wohin man möchte, ABER man muss immer den/die Gegenspieler im Auge behalten, denn oft baut man seinen Weidezaun an und der Gegner schließt grinsend ein Areal und luchst mir evtl. einen von mir gedanklich schon vereinnahmten roten Stier "unter den Fingern" weg. ![]() Das Spiel besticht durch seine Einfachheit, was die Regel betrifft, die kurze Spieldauer und die strategische Komponente. Doch nun zur entscheidenden Frage: Lohnt sich das Spiel, wenn man den stolzen Preis betrachtet? Das muss natürlich jeder für sich selbst entscheiden. Für mich hat es sich gelohnt, da das Spiel schon sehr oft bei uns zum Einsatz gekommen ist, es sehr gut zu zweit spielbar und schnell gespielt ist, klasse ausschaut, sehr strategisch ist und das Wichtigste zum Schluss: Es mach einfach Spaß .Abgesehen vom hochwertigen Material sind diese Punkte nämlich für mich ausschlaggebend, ob ein Spiel seinen Preis wert war oder nicht, denn was nützt mir ein hochwertiges Spiel, das keine gute Unterhaltung bietet?! Nicht so beim "Taurus"! Man erhält für sein Geld einen echten Eyecatcher, einen Hingucker, der eine Menge Spaß macht. Ach ja noch was: Das Spiel ist limitiert auf 450 Exemplare. Die Spielregeln findet man als PDF-Datei unter folgendem Link: P.S. Erwähnt sei noch, dass es, wie beim "Planet Steam", auch von "Taurus" hochwertige Kunstdrucke gibt. LudoArt fertigt als erster Verlag limitierte Kunstdrucke seiner Spiele an. Dabei wird das Motiv auf eine Leinwand gedruckt und von Hand auf einen stabilen Keilrahmen gezogen. Zu bestellen sind sie im Taurus von Peter Wichmann, Illustration/Grafik: Czarnè, 2-4 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer ca. 45 Minuten, 149 EUR, LudoArt (2008). Mario Steigerwald, 15.02.09 Und noch ein PS von der Redaktion: Diese Rezension wurde als "Erster Eindruck" zum Spiel in unserem |
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| Letzte Änderung: 23.02.2009 17:29 |
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