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PEEP ("Persönliches «Erster Eindruck» Posting" aus dem spielbox-Forum) Das Ende des Triumvirats |
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Das Fazit voraus
Spielbericht Ich, Cäsar, wollte zuerst einen militärischen Sieg erringen. Wenn ich neun 9 Provinzen erobern würde, dann würde es niemand mehr wagen, sich meinem Machtanspruch in den Weg zu stellen. Nach einem ersten Gefecht war mir klar, dass Pompejus dies auch versuchte. Ich schwenkte um, und wollte hinfort auf politischem Wege meine Macht zur Geltung bringen. Dieser Schwenker brachte mir schliesslich den Sieg ein - aber jetzt greife ich ja schon vor. Es war Crassus, der mir andauernd notwendige Stimmen abjagte. Am Ende des Wahlkampfs war er um eine Nasenlänge voraus und wurde prompt zum Konsul gewählt. Entäuscht über meine militärischen und politischen Niederlagen begann ich mit der Idee zu liebäugeln, mich durch militärische und politische Einflussnahme in Rom unentbehrlich zu machen und so mich an die Macht zu putschen. Also ölte und polierte ich neue und alte Verbindungen auf... zum Glück hatte ich das in der Vergangenheit auch schon ein wenig getan (sowohl politisch wie militärisch). Dem lieben Crassus, der zum zweiten Mal Konsul werden wollte, erschwerte ich damit den Stimmenkauf. Dem Pompejus verteuerte ich seine Waffenkäufe. Vielleicht würde es mir doch noch gelingen Konsul zu werden. Kurz vor der zweiten Konsulwahl war klar, dass Crassus es wieder schaffen würde Konsul zu werden. Ich musste alles in Bewegung setzen, um die letzten politischen und militärischen Entscheidungsträger hinter mich zu scharen. Alles auf eine Karte setzend (von da kommt das berühmte Zitat: "alea iacta est!"), klaute ich das notwendige Schmier-Gold aus einer Provinz von Pompejus. Mit dem gewonnen Gold war es mir möglich, alle notwendigen Kompetenzträger hinter mich zu bringen. Ich wurde zum Kaiser von Rom! Spielziel Es gibt drei Arten, das Spiel zu gewinnen: Spielablauf Ist ein Spieler am Zug, spielt er die folgenden Phasen ganz durch, dann ist der nächste Spieler am Zug. Phase 1: Nachschub einstreichen Provinzen geben entweder Legionen oder Gold oder ein Mischung davon. Dazu gibt es noch einen kleinen Zuschuss von Rom. Phase 2: Bewegungs- bzw. Aktionsphase Die Spielfigur hat 4 Bewegungspunkte zur Verfügung. Die Bewegungspunkte limitieren die Aktionsmöglichkeiten (man kann z.B. höchstens 4 Provinzen angreifen, da man ja nur 4 Bewegungspunkte zur Verfügung hat). Erreicht die Spielfigur eine eigene Provinz, kann man ... Erreicht man eine gegnerische Provinz, ... Unter Auslassung der (teilweise steuerbaren und einzigen) spielmechanischen Glückskomponente läuft der Kampf auf ein Vergleichen der Anzahl Legionen raus. Wird eine Provinz mit 3 Legionen von einem Spieler mit 5 Legionen angegriffen, dann gewinnt der Angreifer (beide geben 3 Legionen ab!). Die Provinz ist damit geschwächt, da nur noch 2 Legionen übrig sind. Der angreifende Spieler musste sich aber auch anderswo entblössen, um mit 5 Legionen angreifen zu können. Zu viele Kämpfe sind selbstmörderisch! Phase 3: Machtausbau Mit dem eingestrichenen Gold kann man nun sein Machtimperium ausbauen. Das kostet jedoch Gold: 1. Aktion = 1 Gold, 2. Aktion = 2 Gold, 3. Aktion = 3 Gold Es gibt folgende Aktionsmöglichkeiten in dieser Phase des Spiels (welche 2 davon möglich sind, entscheidet der Standort der eigenen Spielfigur):
Darauf folgt der nächste Spieler. Nach insgesamt acht solcher Spielzüge kommt es zur Konsulwahl. Dabei wird geschaut, wer die meisten Stimmen gesammelt hat (--> Phase 3: Machtausbau). Der Konsul verliert anschliessend drei seiner Stimmen. Es werden darauf weitere 8 Spielzüge gespielt, bis es wieder zur Konsulwahl kommt.
Anmerkungen Das waren in aller Kürze die Regeln (unter Auslassung einiger Details). Das Spiel gefällt mir ungemein. Man ist, wenn auch nicht am Zug, dauernd involviert, um frühzeitig die Absicht der Gegner zu erkennen. Auf welche Siegbedingung spielen die Gegner. Wer greift wen, wo und wie an? Wo entblösst sich mein Gegner damit? Wo gibt es interessante Angriffsziele? Wo muss ich mich verstärken? Wie kann ich mein Gold einsammeln? Man ist also konstant am Optimieren. Das ganze Spiel ist sehr dynamisch. Durch die drei Siegbedingungen ist man stets gefordert, den jeweils (scheinbar) Führenden auszubremsen... aber vielleicht macht das ja der nächste für mich. Ich habe das Spiel erst einmal ganz und in Essen zur Hälfte gespielt. Mich überzeugt das Spiel soweit rundum... aber ein abschliessendes Urteil kann ich erst abgeben, wenn ich noch ein paar "Endspiele" hinter mir habe. Ave! Das Ende des Triumvirats, Autor: Johannes Ackva, Max Gabrian, Grafik: Andrea Boekhoff, 2-3 Spieler, ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 60 Minuten, Lookout Games (2005), Preis ca. 25 € Marco Aschwanden, 26.10.05 |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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