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Presseinformation Bangkok Klongs |
![]() Einfache Regeln, aber mit TiefgangKleine Boote, dicht an dicht, bunt gefüllt mit Obst, Blumen oder Fisch, feilschende Händler - auf den Klongs (Kanälen) von Bangkok herrscht wuseliges Treiben, wenn die Händler mit ihren Booten auf dem schwimmenden Markt eintreffen. Reihum bringen die Spieler ihre Boote zum schwimmenden Markt. Sie bugsieren sie in die günstigste Position, denn die entscheidet an den Markttagen über Erfolg und Misserfolg. Nur Anlegeplätze, um die sich genügend Boote geschart haben, lohnen sich, der Rest geht leer aus. Für den Erfolg zählt auch die abschließende Bewertung des Warenlagers. Wer hier Schwerpunkte gesetzt hat und nicht von allem etwas besitzt, schneidet besonders gut ab. Der Ablauf erscheint einfach. Jeder hält vier Bootskarten auf der Hand. Man legt ein Boot auf den Plan und zieht eines nach. Doch Boot ist nicht gleich Boot. Die einen haben viele Reiskörbe, die bei den Markttagen - den Wertungen - eine große Rolle spielen. In anderen Booten ist noch Platz für einen Händler - und ohne Händler gibt es keine Punkte. Oder man spielt einen Dieb und greift sich ein Boot vom Plan. Man kann auch in das Gewusel eingreifen, indem man ein eigenes Boot zu einem angrenzenden Anlegeplatz bewegt. Oder man besorgt sich durch einen Luk-Phat-Marker umgehend Punkte und lässt gleichzeitig die nächste Wertung näher rücken. Über allem schwebt die zentrale Legeregel, der Clou des Spiels: Zwar bietet jedes der 20 Marktviertel Raum für vier Boote, doch nur drei Plätze dürfen belegt werden, ein Anlegeplatz muss frei bleiben. Eine Wertung ist aber nur möglich, wenn vier Boote ein Quadrat bilden, wozu man über die Grenzen des Viertels hinausschauen muss. Diese einfach wirkende Regel schafft den Spielern einen breiten Raum an taktischen Möglichkeiten, kann man damit doch die eigenen Boote in eine günstige Position bugsieren und fremde neutralisieren. Wichtig ist auch, wo man zuerst an den Markttagen wertet und welches Boot man anschließend vom Plan nimmt, um es ins Warenlager zu legen. Durch das Entfernen der Boote werden wieder neue Anlegeplätze frei, wodurch sich immer wieder neue Konstellationen ergeben. ![]() Eine taktische Variante erlaubt es, beim Nachziehen zu entscheiden, ob man ein Boot mit Händler oder eins ohne Händler auf die Hand nimmt. So wird das Glück beim Nachziehen der Karten minimiert. Ein Spiel mit erheblichem Nachdenkfaktor, ohne dass es zum Grübelspiel ausartet. Für 2-4 Spieler ab ca. 9 Jahren. Spieldauer: rund 60 Minuten. Autor: Martin Schlegel ![]() Fotos: dlp-games (3) |
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| Letzte Änderung: 21.03.2011 11:44 |
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