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Presseinformation Blindes Huhn |
Pickfeines Bluffspiel um Küken und Körner
In dem pfiffigen Bluff- und Versteigerungsspiel "Blindes Huhn" versuchen die Spieler, möglichst viele und möglichst legefreudige (d.h. solche mit hohen Werten) Küken zu bekommen. Im Spiel gibt es fünf verschiedene Arten bzw. Farben von Küken. Acht Punkte erhält am Ende derjenige, der in einer Farbe die meisten Küken(-karten) im Stall hat. Für den Spieler mit den zweit meisten gibt es noch vier Punkte. Darüber hinaus kann jeder Spieler drei seiner Kükenfarben bestimmen, bei denen er die Werte seiner Karten als Punkte addiert. Und dann wäre da mit den "blinden Hühnern" noch eine dritte Art, Punkte zu bekommen oder auch zu verlieren: Wird nämlich jemandem ein blindes Huhn angedreht, herrscht zunächst große Schadenfreude. Alleinstehende blinde Hühner bringen Minuspunkte. Der vermeintliche Nachteil kann sich aber ganz schnell zu etwas wirklich Gutem wenden, sobald solch ein blindes Huhn ein goldenes Korn findet. - Jede Karte "Blindes Huhn" bringt in Kombination mit einer Karte "Goldenes Korn" am Ende besonders viele Punkte. - Es gewinnt, wer nach Auswertung aller drei Möglichkeiten, Punkte zu sammeln den Schnabel vorn hat. Das Spiel im Detail Zum Spiel gehören 110 Spielkarten, bestehend aus fünf Sätzen à 8 Startkarten (mit Küken in verschiedenen Farben und Werten), 45 neutrale Kükenkarten in fünf verschiedenen Farben (in den Werten von 1 bis 4), 12 Karten mit einem goldenen Korn, 12 Karten, die ein blindes Huhn zeigen, und eine Spielende-Karte. Zu Beginn erhält jeder Spieler einen Startkartensatz. Die restlichen Karten (Küken, goldene Körner und blinde Hühner) werden gemischt. Unter eine der letzten neun Karten kommt die Spielende-Karte. Ziel ist es, durch geschicktes Ver- und Ersteigern von Karten am Ende in möglichst vielen Farben die meisten Küken gesammelt zu haben, außerdem in drei der fünf Farben legefreudige Küken mit hohen Werten im Stall zu haben, und, last but not least, möglichst viele Karten-Kombinationen aus je einem blinden Huhn und einem goldenen Korn zu bilden. Der Startspieler führt die erste Küken-Auktion durch. Er zieht vom verdeckten Stapel die obersten drei Karten, sieht sie sich an und entscheidet dann, ob er bei der nachfolgenden Auktion nur eine oder gleich zwei aus dem Paket der insgesamt drei Karten offen anbietet. Beginnend mit dem Auktionator selbst geben alle Spieler reihum für das Paket von drei Karten ein Gebot ab. Nur der Auktionator muss (!) bieten, alle andern können, müssen aber nicht. Haben alle geboten oder gepasst, erhält der Meistbietende die drei Karten. Bezahlt wird in "Naturalien". Das heißt, hat jemand "7" geboten, so bezahlt er mit eigenen Kükenkarten im Gesamtwert von "7". - War es der Auktionator selbst, der das höchste Gebot abgegeben hat, dann stellt er aus den Kükenkarten, die er im eigenen Besitz hat, den Gesamtwert zusammen und gibt die entsprechenden Karten an seinen linken Nachbarn weiter. Der sucht sich eine der Karten aus und reicht den Rest, soweit vorhanden, an den nächsten Spieler, der sich nun ebenfalls noch eine Karte aussuchen darf. Das geht solange weiter, bis keine Karten mehr zu verteilen sind. Hat nicht der Auktionator selbst, sondern ein anderer Spieler das Kartenpaket ersteigert, muss dieser den Kaufpreis vollständig an den Auktionator abliefern. Jeder Spieler legt die ersteigerten und durch Bezahlung erhaltenen Kükenkarten offen und nach Farben in Reihen sortiert vor sich ab. Sowohl blinde Hühner als auch Körner-Karten legt der Spieler verdeckt vor sich ab. Mit Ausnahme dessen, der die Karten versteigert hat, weiß also keiner, ob sich unter den verdeckt abgelegten Karten ein blindes Huhn oder ein goldenes Korn befunden hat. Das Spiel endet, wenn die Spiel-Ende-Karte vom Nachziehstapel gezogen wird. Zunächst erfolgt nun die Abrechnung der verschiedenen Kükenfarben. Acht Punkte gibt es für den, der in einer Farbe die meisten Küken im Stall hat. Für den Spieler mit den zweit meisten gibt es noch vier Punkte. Darüber hinaus kann jeder Spieler noch drei seiner Kükenfarben auswählen, bei denen er die Werte (von 1 bis 4) seiner einzelnen Karten als Punkte addiert. Und dann wäre da mit den "blinden Hühnern" noch eine dritte Art, Punkte zu bekommen oder auch zu verlieren: Wird jemandem ein blindes Huhn angedreht, herrscht zunächst große Schadenfreude. Alleinstehende blinde Hühner bringen nämlich Minuspunkte. Der vermeintliche Nachteil kann sich aber ganz schnell zu etwas wirklich Gutem wenden, sobald nämlich solch ein blindes Huhn ein goldenes Korn findet. - Jede Karte "Blindes Huhn" bringt in Kombination mit einer Karte "Goldenes Korn" fünf Punkte. Jedes "blinde Huhn", dem kein goldenes Korn zugesellt werden kann, schlägt mit drei Minuspunkten zu Buche. - Es gewinnt, wer nach Auswertung aller drei Möglichkeiten, Punkte zu sammeln, den Schnabel vorn hat. Versierte Bluffer finden bei "Blindes Huhn" in der Rolle des Auktionators einen idealen Spielplatz. Deckt der Auktionator z.B. eine besonders attraktive Karte auf, stets steht die Frage im Raum, ob die beiden restlichen, verdeckten Karten besonders schwach oder gar schädlich sind? Oder deckt der Auktionator die besonders gute Karte gerade deswegen auf, weil die Mitspieler dann glauben, der Rest kann ja nichts taugen? Was wiederum dazu führt, dass der Auktionator selbst das ganze Paket zu einem Spottpreis erwirbt - obwohl sich darin nur supergute Karten befanden. Blindes Huhn von Heike Risthaus, 3-5 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer 30 Minuten, Kosmos (2007), Preis ca. 9,99 EUR. Fritz Gruber Fotos: Kosmos (1) |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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