Presseinformation
In enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Familie des
französischen Schriftstellers Antoine de St.
Exupéry entwickelte KOSMOS ein großes
Kennenlern- und Kreativspiel unter dem Titel "Der kleine
Prinz". Dem Autoren, Kai Haferkamp (als Rechtsanwalt in
Osnabrück tätig), ist es gelungen, ganz im Geiste
des beliebten Buches ein Spiel zu entwickeln, das in den
Beteiligten lebhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit
hervorruft und dazu führt, dass sich Freunde und
Familie mal von einer ganz anderen Seite kennen lernen.
Dreh- und Angelpunkt des von den französischen Haus-Grafikern des "kleinen Prinzen" gestalteten Spieles sind vier verschiedene Arten von Aufgabenkarten. Kennern des "kleinen Prinzen" wird auffallen, dass die Aufgabenstellungen ("Erkläre mir...", "Zeichne mir...", "Erinnere Dich..." und "Entscheide Dich...") ziemlich genau den inhaltlichen Nerv des "kleinen Prinzen" treffen
Erhält ein Spieler z.B. die Karte "Zeichne mir...",
so liest er seinen Mitspielern zunächst vor, was er
zeichnen soll (z.B. "Zeichne mir einen Gegenstand aus Deinem
Kinderzimmer, an den Du Dich erinnerst"). Ist die Zeichnung
dann fertig, versuchen die anderen Spieler, ehe eine Sanduhr
die Runde beendet, zu erraten, worum es sich handelt.
Gelingt
es einem Mitspieler, die Zeichnung richtig zu deuten, darf er
drei seiner Sterne auf den Spielplan setzen. Auch der
Zeichner darf zur Belohnung zwei Sterne setzen. Dieses
Bewertungsschema gilt auch für alle anderen Aufgaben.
Jeder Spieler hat zu Beginn eine Anzahl von Sternen. Wer die
wenigsten übrig behält, hat gewonnen.
Nun noch zu den anderen Aufgabenarten. Bei "Erinnere Dich..." geht es darum, sich eine Begebenheit aus der eigenen Vergangenheit vorzustellen. Die Mitspieler müssen durch geschicktes Fragen herausfinden, was das gewesen sein könnte. - Bei "Entscheide Dich..." wird den Spielern ein Zitatanfang aus dem kleinen Prinzen vorgelesen. Nun gilt es, unter vier verschiedenen, durchaus stimmig erscheinenden Möglichkeiten die richtige Zitatergänzung zu wählen. - Bei "Erkläre mir..." kommt eine Karte auf den Tisch, die nichts weiter als eine einfache, nicht übermäßig konkrete Strichzeichnung aufweist. Alle Spieler denken sich nun eine passende Erklärung dafür aus, was die Zeichnung darstellen könnte. Die Ergebnisse werden mittels Kärtchen bewertet und bringen entsprechend Punkte bzw. Sterne.
Das Spiel endet, sobald sich der "kleine Prinz" und der Fuchs (den der kleine Prinz laut Buch zu zähmen hat) auf dem Spielplan begegnen. Das Vorwärtskommen des "kleinen Prinzen" hängt davon ab, welche und wie viele Aufgaben von den Spielern erfüllt wurden. Der Fuchs bewegt sich immer dann, wenn eine Aufgabe nicht gelöst wird. Eine Sondersituation tritt ein, wenn die Spieler allzuviele Aufgaben versemmelt haben, so dass Meister Reineke seinen Fuchsbau erreicht, ehe er mit dem "kleinen Prinzen" zusammentreffen kann. Hier endet das Spiel dann und keiner hat gewonnen.
Der kleine Prinz von Kai Haferkamp, 3-6 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer 60-90 Minuten, Kosmos (2002), Preis ca. 29,95 €
Fritz Gruber