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Presseinformation Duell der PanzerbärenDas spannende Zweipersonen-Spiel |
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Anmerkung: Die Spielbeschreibung wird um Fotos ergänzt, sobald sie uns vorliegen. Als Gegenentwurf zu den "Chroniken von Narnia" verstand der Literaturdozent und Schriftsteller Philip Pullman seine Roman-Trilogie "His Dark Materials", ein Begriff, den der Schriftsteller aus dem britischen Literaturklassiker "Paradise Lost" entlehnt hat. Der erste Band aus Pullmans Trilogie trägt den Titel "Der Goldene Kompass" und gilt seit zehn Jahren als eines der herausragenden Bücher des Fantasy-Genres. Faszinierende Tierwesen bevölkern Pullmans große Fantasy-Welt. Das Duell der mächtigsten Tiere, nämlich der beiden Panzerbären Iorek und Iofur, inspirierte den Spieleautor Peter Neugebauer zu diesem spannenden Action- und Strategiespiel für zwei Personen. Der Spielplan zum "Duell der Panzerbären" wirkt wie ein kleines arktisches Amphitheater mit 30 eis- und schneebedeckten Sechseckfeldern. Für den Kampf um die Würde eines "Königs der Bären" stehen jedem Spieler ein Satz von 36 Karten sowie drei Kärtchen mit besonderen Kampftricks zur Verfügung. Vor Beginn des Spiels sucht jeder aus seinem Kampfkartenstapel die zehn mit einem goldenen Stern gekennzeichneten Spezialkarten heraus und legt diese offen auf einem Stapel vor sich ab. Die restlichen Karten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereitgelegt. Ebenso die drei Kärtchen mit den Kampftricks. Wer am Zug ist, zieht fünf Karten auf die Hand. Dabei kann er sich sowohl vom verdeckten Kampfkartenstapel als auch vom offenen Spezialkartenstapel bedienen. Es gibt drei verschiedene Arten von Kampfkarten. Mit den Bewegungskarten zieht man seinen Panzerbären über die Sechseckfelder des Spielplans. Kommt der eigene Panzerbär auf einem dem Gegner direkt benachbarten Feld zu stehen, kann man eine Angriffskarte ausspielen. Der Gegner kann diese mit einer Verteidigungskarte kontern. Reicht der Wert der Verteidigungskarte nicht aus, um den Angriff erfolgreich abzuwehren, so muss man "Treffer" einstecken. Wird ein Spieler z.B. mit einer Angriffskarte im Wert 5 attackiert und kann sich dagegen nur mit einer Karte des Wertes 2 verteidigen, dann ergibt das 3 Treffer, die er einstecken und auf der Trefferanzeige abtragen muss. Besitzt der Angegriffene überhaupt keine Verteidigungskarte, kann er immerhin noch mit Hilfe einer Bewegungskarte das Weite suchen und fliehen. Jede Bewegungskarte besitzt den minimalen Verteidigungswert 1 (der natürlich vom Angriffswert abgezogen wird). War eine Attacke erfolgreich, kann der angreifende Spieler entscheiden, ob er einen weiteren Angriff durchführt oder freiwillig die Initiative dem Gegenspieler überlässt. Wenn der Angegriffene eine Verteidigungskarte mit dem gleichen oder einem höheren Wert ausspielt, wird der Verteidiger zum Angreifer und darf, ehe er die Initiative ergreift, seine Kartenhand auf 5 auffüllen - der vormalige Angreifer hingegen muss mit den - oft wenigen - Karten auskommen, die ihm noch auf der Hand verblieben sind. Das wäre übrigens auch dann der Fall, wenn er die Initiative freiwillig abgegeben hätte. - Auffüllen darf er erst dann, wenn die Initiative wieder an ihn übergeht. Zusätzlich zu den Kampfkarten können immer auch noch Spezialkarten ausgespielt werden, die auf verschiedene Aktionsmöglichkeiten bieten. So können sie z.B. den Wert einer eigenen Angriffs- oder Verteidigungskarte um 1 erhöhen, oder eine Angriffs- in eine Verteidigungskarte verwandeln, und umgekehrt. Und dann gibt es auch noch die Möglichkeit, einen seiner besonders mächtigen, aber raren "Kampftricks" ins Spiel bringen kann. Jeder der beiden um die Königswürde kämpfenden Panzerbären hat seine eigenen, ganz besonderen Tricks. Iorek z.B. kennt einen Trick, fünf bereits ausgespielte Karten vom Ablagestapel zurück in seinen Nachziehstapel zu holen. Sehr wirkungsvoll ist auch Ioreks Trick mit dem Distanzangriff. Ein Angriff, bei dem Iorek nicht auf einem dem Gegner direkt benachbarten Feld stehen muss. Auch Iofurs Tricks sind nicht von schlechten Bäreneltern. Vor allem der "Powerangriff" mit dem ungewöhnlich hohen Wert 6 kann den Gegner mit Treffern mächtig erschüttern. Das Spiel endet, wenn beide Spieler keine Karten mehr ausspielen können. Wer dann - ausweislich der Trefferanzeige - die wenigsten Treffer eingesteckt hat, wird König der Bären. Duell der Panzerbären von Peter Neugebauer, Grafik: Franz Vohwinkel, 2 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 30 Minuten, Kosmos (2008), Preis ca. 15,99 EUR Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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