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Presseinformation

Key West

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Wer alles will, kommt nie zum Ziel

Kristallblaues Meer, tropische Hitze, verruchte Bars - Key West, der äußerste Zipfel der Florida Keys, ist ein Paradies für Menschen, die das Risiko nicht scheuen und das Leben genießen können. Für Leute wie den Schriftsteller Ernest Hemingway, den nicht nur das Meer und die Bars lockten.

Bevor man mit Hotels gutes Geld verdienen kann, müssen Brücken gebaut werden, damit Touristen, Künstler und Geschäftsleute aller Art auf die Inseln strömen können. Auch Plantagen und Zigarrenfabriken werfen üppige Gewinne ab und der Inselboss steckt Runde für Runde einen Bonus ein. Abenteurer hingegen zieht es aufs Meer hinaus, wo sie nach versunkenen Wracks und Schätzen tauchen.

Es ist klar, wohin die Reise geht. In die warme Karibik zu einem Spiel, bei dem man sich permanent entscheiden muss: Investiere ich in Hotels oder Zigarrenfabriken? Arbeite ich an den Brücken oder kümmere ich mich lieber um Plantagen? Erhöhe ich meine Tauchfähigkeiten oder aktiviere ich ein paar Arbeiter? Vielleicht sollte ich lieber Zigarren drehen und vermarkten oder mit den Hotels Gewinne erwirtschaften. Soll ich Brückenmaut eintreiben oder Plantagenfelder abernten? Soll ich den Inselboss anstreben oder lieber an die Schlusswertung denken?

Eine Partie läuft über acht Runden, in denen jeweils vier Aktionskarten verteilt werden. Dazu bietet jeder Spiele verdeckt Key-West-Dollar. Wer am meisten geboten hat, greift sich zwei der Karten. Dafür muss er zahlen – aber nicht etwa das, was er geboten hat. Er gibt dem mit dem niedrigsten Gebot so viel, wie dieser geboten hatte. Nur bei diesen beiden Spieler – dem Höchst- und dem Niedrigstbietenden – fließt Geld, bei den andern nicht. Dennoch bekommen die anderen Bieter Aktionskarten.

Auf diese gemeinsame Bietphase folgen die individuellen Aktionen. Doch darf man von den vielen Möglichkeiten pro Runde nur zwei umsetzen und blockiert sie dabei für die nächsten Runden. Da muss man schon mal an Aktionen denken, die man nicht unbedingt angestrebt hatte.

Nach einer Stunde ist der Kampf in Key West entschieden. Derjenige hat die besten Chancen auf den Sieg, der sich nicht von dem breiten Angebot, an Siegpunkte zu kommen, hat verführen lassen. Denn für "Key West" gilt: Wer alles will, kommt nie zum Ziel.

Key West von Martin Schlegel, Grafik: Cosimo Tassone, 3-5 Spieler, ab 12 Jahren, Spieldauer ca. 60 Minuten; Verlag: spiele-idee.de (2010), Vertrieb: .www.dlp-games.de

Fotos: dlp-games (3)

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Weitere Infos über "Key West":
despielbox.de deLuding enBoardgameGeek
deSpielefindex deGoogle
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Letzte Änderung: 14.04.2011 10:51 
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