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Presseinformation Money LisaDie Kunst, mit Kunst reich zu werden |
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Der Spielplan von "Money Lisa" zeigt eine Kunstmarkt-Wertungsleiste sowie vier Kunstauktionshäuser, die durch mit Symbolen versehenen Lauffelder miteinander verbunden sind. Bei jedem der vier Auktionshäuser befindet sich ein großes Feld, auf das jeweils ein offener Stapel mit neun Gemäldekarten gelegt wird. Die Karten zeigen berühmte Bilder aus unterschiedlichen Epochen - von da Vincis "Mona Lisa" bis hin zu Andy Warhols Suppendosen mit "Campbell's tomato soup". Auf jeder Kartenrückseite finden die Spieler interessante Infos über die Bilder und Künstler, Anekdoten und manchmal auch Angaben darüber, wie viel welches Bild im richtigen Kunstleben schon mal auf einer Auktion erzielt hat. Eines der Tahiti-Bilder von Gauguin wurde 2006 für mehr als 40 Millionen Dollar ersteigert. In der Mitte des Plans findet ein verdeckter Stapel mit weiteren 32 Karten Platz; Karten, die dazu dienen, Gebote ein bisschen zu manipulieren oder kleine Gemeinheiten der Konkurrenten abzuwehren. In der Startphase des Spiels erhält jeder Spieler zehn Gebotskarten mit den Werten 1 - 10 sowie schon mal zwei Gemäldekarten als Grundstock für die Stapel mit ersteigerten Bildern. Jeder legt seine beiden Karten vor sich aus. Wenn nun durch Ersteigern eine weitere Karte hinzukommt, wird diese als dritte Karte offen vor ihrem Besitzer ausgelegt. Diese Karten bilden nun den Grundstock für maximal drei verschiedenen Bilderstapel, die ein Spieler anlegen kann. Weitere Gemälde müssen stets bei einem der drei Stapel obenauf gelegt werden. Wer am Zug ist würfelt und zieht die Spielfigur seiner Farbe um entsprechend viele Felder über den Spielplan. Landet er dabei auf einem "Trickkartenfeld, darf er die oberste Karte vom verdeckten Stapel in der Tischmitte ziehen. Derlei Karten sind äußerst nützlich, wenn es darum geht, Gebote ein bisschen zu manipulieren oder Angriffe von Konkurrenten abzuwehren. - Zieht eine Figur auf das Feld "Falsche Expertise", darf man die oberste Karte in der Sammlung eines anderen Spielers umdrehen und damit entwerten. Alternativ dazu kann aber auch eine eigene umgedrehte Karte reaktiviert werden. - Das Feld mit dem Doppelpfeil signalisiert, dass ein eigenes offen liegendes Gemälde mit dem eines Mitspielers vertauscht werden darf. Solche Tauschaktionen gehen für den betroffenen Mitspieler selten positiv aus. - Wer seine Figur auf einen "Stern" zieht, darf sofort auf ein beliebiges anderes Feld springen und die dort geltende Aktion ausführen. Das Feld mit dem Bildnis der Mona Lisa schließlich eröffnet die Chance auf eine lukrative kleine Zwischenausstellung. Hier genügt es allerdings nicht, einfach nur mit der eigenen Figur die "Mona Lisa" zu besetzen. Erst wenn noch ein Spieler mit seiner Figur auf ein weiteres Mona-Lisa-Feld zieht, kommt es zur "kleinen Ausstellung". Jeder Spieler kann nun die (maximal drei) Karten werten, die in seinen Sammlungen gerade obenauf liegen. Drei Gemälde aus der gleichen Epoche oder dem gleichen Thema bringen 9, zwei davon immerhin noch 4 Punkte. Ein einzelnes Gemälde bringt auch nur einen einzigen Punkt.
Bleibt nun nur noch die letzte aber auch wichtigste Art von Feld, auf die man mit seiner Figur kommen kann: Das Auktionsfeld. Vier davon gibt es, und auf jedem der vier Auktionsfelder herrschen eigene, sich voneinander leicht unterscheidende Auktionsregeln. Sobald ein Spieler auf das Feld vor einem Auktionshaus zieht, ist für alle "Auktion" angesagt. Es gibt bei "Money Lisa", je nach dem, um welches Auktionshaus es sich handelt, offene Auktionen und verdeckte. Bei den offenen Auktionen spielt jeder reihum, beginnend mit dem linken Nachbarn des Spielers, der die Auktion ausgelöst hat, eine Gebotskarte der eigenen Farbe (Karten mit Werten von 1 - 10) aus. Vorher bestimmt derjenige, der die Auktion auslöst, noch, ob ausschließlich gerade oder ausschließlich ungerade Werte gespielt werden müssen UND ob das höchste oder das niedrigste Gebot gewinnen soll. Der Auktionssieger darf sich die oberste Karte vom offenen Gemälde-Stapel des Auktionshauses nehmen. Bei verdeckten Auktionen werden Gebote verdeckt ausgelegt. Der auslösende Spieler bestimmt, ob die höchste oder die niedrigste Karte den Zuschlag erhält UND ob jeder Spieler zusätzlich noch würfeln muss. Das jeweilige Würfelergebnis wird den Geboten dann hinzugezählt. Wohl dem, der hier eine jener trickreichen Karten einsetzen kann, die man sich beim Ziehen auf die entsprechenden Felder schnappen kann. Mit Hilfe dieser Karten kann man z.B. einen nicht genehmen Würfelwurf wiederholen oder - wenn auch nur bei den offenen Auktionen - das eigene Gebot um bis zu zwei Werte erhöhen oder reduzieren. Wenn alle Spieler neun Gebotskarten verbraucht haben (also nach neun Auktionen), endet eine Spielrunde und es kommt zur Rundenwertung. Jeder Spieler nimmt nun all seine offenen Gemäldekarten und gruppiert diese so, dass er gemäß Kunstmarkt-Tabelle den höchsten Profit erzielt und dementsprechend weit mit seinem Marker auf der Siegpunktleiste nach vorne rücken darf. Sechs Gemälde mit gleichfarbigem Hintergrund (d.h.: gleiche Epoche) oder sechs Gemälde mit gleichem Symbol (d.h.: gleiches Thema) bringen 36 Punkte, fünf Gemälde, die eine der beiden Voraussetzungen erfüllen, ergeben 25, vier 16, drei 9 und zwei 4 Punkte. Solitäre Gemälde werden mit nur einem mageren Pünktchen belohnt. - Bliebe nur noch die Frage zu klären, warum alle Gebotskarten nach neun Auktionen verbraucht sind - wo doch jeder Spieler über zehn Gebotskarten verfügt? - Die Erklärung liegt in einem ganz besonderen spielerischen Trick, den der Autor des Spiels sich hat einfallen lassen. Am Beginn einer Runde wählt nämlich jeder Spieler eine seiner zehn Gebotskarten aus und legt sie verdeckt vor sich ab. Wer nun NACH der Punkteverteilung der eben abgeschlossenen Rundenwertung am weitesten hinten liegt, deckt seine am Anfang abgelegte Karte auf und darf auf der Punkteleiste noch um so viele Schritte wie die Karte wert ist, nach vorne gehen. Wer also eine hohe Karte geopfert hat, der darf sich nun, sofern er am weitesten hinten liegt, doch noch richtig freuen. Nach zwei Runden ist das Spiel beendet. Gewonnen hat dann natürlich der, der mit seinem Marker am weitesten auf der Siegpunktleiste vorne steht. Money Lisa von Peter Neugebauer, 3-4 Spieler ab 10 Jahren, Preis ca. 24,99 EUR, Kosmos/Belser (2007) Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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