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Presseinformation Rette sich wer kann!Wenn Krokodile im Hotel essen |
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Wer glaubt, Bert Brecht hätte mit seinen Haifischen bzw. seinem am Strand dahinschleichenden und bis an die Zähne bewaffneten Mackie Messer schon die größten Dentalschrecken der modernen Zivilisation ausgelotet, der kennt "Rette sich wer kann" noch nicht. - Zwölf scheinbar harmlose Schwimmer planschen hier munter im Swimmingpool eines Luxushotels. Die wahre Natur dieser Hai-Society zeigt sich aber, wenn man ihnen die Badetarnkappe vom Kopf reißt. Schock! Schwere Not! Das sind ja leibhaftige Krokodile!!! Und schon geht die wilde Jagd los: Fressen und gefressen werden! Wohl dem, der die Regeln dieses grausamen Spieles beherrscht. Der Spielplan zeigt einen großen Swimmingpool. - Jeder erhält 6 Spielplättchen seiner Farbe. Die Oberseite zeigt einen harmlosen Schwimmer, die Rückseite ein Krokodil. Die Plättchen werden, mit der "Schwimmer"-Seite nach oben, gemischt. Die Krokodile auf der Rückseite dürfen zunächst noch nicht sichtbar sein. Nun legen beide Spieler nacheinander jeweils einen Schwimmer auf den Plan, bis jeder alle sechs platziert hat. Wer am Zug ist, muss eine der drei folgenden Aktionen ausführen: Er bewegt entweder einen eigenen Schwimmer, oder er enttarnt einen eigenen Schwimmer (das heißt: Er dreht das Plättchen von der Schwimmerseite auf die Krokodilseite) und bewegt dann das zum Vorschein kommende Krokodil, oder er bewegt ein bereits enttarntes eigenes Krokodil. - Auf der Krokodilseite befindet sich jeweils eine Zahl, die angibt, wie viele Felder weit das Krokodil sich bewegen muss. Schwimmer dürfen nur ein oder zwei Felder waagerecht oder senkrecht ziehen, und zwar vorwärts, rückwärts oder zur Seite, wobei sie einmal die Richtung wechseln können. - Auch Krokodile können in der Regel nur waagrecht und senkrecht ziehen und dabei einmal die Richtung wechseln. Ausnahme: Das lahmste Krokodil - mit der Zahl 1 - darf auch diagonal ziehen. - Dem schnellsten Krokodil - mit der Zahl 6 - ist es erlaubt, zweimal die Richtung zu wechseln. |
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Befindet sich auf dem Feld, auf dem ein Krokodil seine Bewegung beendet, ein Schwimmer oder ein Artgenosse des Mitspielers, so wird "gefressen", was der Kiefer hält. Dazu setzt man sein Krokodilplättchen einfach oben auf das gegnerische Plättchen. - Durch das Fressen gegnerischer Spielsteine können sich ganze Stapel bilden. Das Kroko oben auf einem Stapel zeigt an, welchem Spieler der Stapel gehört. Ein Stapel darf selber fressen und kann auch gefressen werden. Es gibt keine Begrenzung für die Höhe eines Stapels. Und wohin zieht es das Krokodil von Welt nach einem ausgiebigen Abendessen? An die Pool-Bar, völlig klar. - Ist man dort angelangt, genießt man die Früchte der Fressarbeit und ist vor Mundraub sicher. Jede der beiden Krokodil-Societys hat natürlich ihre eigene Bar, zu der drei Felder führen. Auf die Bar muss mit passender Bewegungszahl gezogen werden. Das Spiel endet, sobald sich nur noch Spielplättchen oder Stapel von einem Spieler im Pool befinden. Jeder zählt nun die Spielplättchen, die er an seiner Pool-Bar in Sicherheit gebracht hat. Dabei ist es egal, von welchem Spieler die Plättchen sind. Der Spieler mit der höheren Anzahl gewinnt. Rette sich wer kann von Rudi Hoffmann, 2 Spieler ab 10 Jahren, Kosmos (2003), Preis ca. 9,95 Euro. Fritz Gruber |
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| Letzte Änderung: 16.04.2008 15:41 |
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