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Presseinformation

Ubongo Extrem

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Mit ."Ubongo" hat Grzegorz Rejchtman (schwedischer Staatsbürger, geboren in Polen) das Kunststück vollbracht, ein Spiel zu erfinden, das auch jene sofort in seinen Bann schlägt, die von sich behaupten, sie würden eigentlich ja gar nicht spielen. Zu verdanken ist das der Tatsache, dass man den Sinn des Spieles binnen Sekunden kapiert hat und daher sofort loslegen kann; zum andern wohl auch der genialen Mischung aus fieberhaftem Legespaß, Puzzleleidenschaft, Augenmaß und logischem Denken.

Produktfoto"Ubongo", monatelang das meistverkaufte Spiel bei "amazon", entwickelte sich seit seinem Erscheinen im Frühjahr 2005 zu einem jener Bestseller, die vornehmlich über Mundpropaganda in die Spitzengruppe des klassischen Familienspiels gelangten. Binnen zweier Jahre wurden allein in Deutschland rund 200.000 Ubongo-Spiele verkauft – Tendenz immer noch steigend. Für den Autoren des Spiels war dieser Erfolg der entscheidende Ansporn, das jetzt bei KOSMOS erschienene "Ubongo extrem" zu entwickeln.

Zu "Ubongo extrem" gehören 54 Legetafeln mit insgesamt 432 möglichen Aufgaben, 52 Legeteile in vier Farben, vier Farbchips, 54 Edelsteine, ein Stoffbeutel sowie eine Sanduhr.

Zu Beginn jeder Runde erhält jeder Spieler vom verdeckten Stapel eine Legetafel. Aus einem Säckchen zieht dann jeder einen Farbchip. Derjenige, der z.B. einen roten Farbchip zieht, nimmt sich dann von den insgesamt dreizehn roten Legeteilen die drei (oder vier), die auf seiner Legetafel abgebildet sind. Alle Legeteile bestehen aus vier bis sechs zusammenhängenden Sechsecken. Auf jeder Legetafel befindet sich eine hell ausgesparte Fläche, auf der die Spieler so schnell wie möglich drei ihrer Legeteile (in der schwierigeren Variante sind es vier) unterbringen müssen – und zwar so, dass die ausgesparte Fläche exakt ausgefüllt ist.

Neun blaue Saphire und neun gelbe Bernsteine werden offen in die Tischmitte gelegt. Die sechsunddreißig übrigen Edelsteine, darunter auch die wertvollen Rubine und die grünen Smaragde, kommen in einen Stoffbeutel.

Sobald jeder Spieler seine Legeteile vor sich hat, wird die Sanduhr umgedreht. Nun versuchen alle Spieler, ihre drei (oder vier) Legeteile möglichst schnell auf der Freifläche ihrer Legetafel zu platzieren, und zwar so, dass die Freifläche vollständig gefüllt ist.

Wer seine Legeaufgabe als erster gelöst hat ruft "Ubongo" und darf sich zum einen aus der offenen Edelstein-Auslage einen drei Punkte zählenden Saphir nehmen und zum anderen noch auf gut Glück einen weiteren Edelstein blind aus dem Stoffbeutel ziehen. Wer als zweiter seine Aufgabe löst, erhält aus der offenen Auslage einen zwei Punkte schweren Bernstein und darf sich ebenfalls blind einen weiteren Edelstein aus dem Beutel ziehen. Alle anderen Spieler, die ihre Aufgabe noch vor dem Ablaufen der Sanduhr lösen, dürfen sich blind jeweils einen Stein aus dem Beutel nehmen. Wer seine Aufgabe nicht rechtzeitig zu Ende bringt, geht leer aus. – Wenn die Sanduhr durchgelaufen ist, und keiner der Spieler hat es rechtzeitig geschafft, sein Ubongo-Problem zu lösen, dann gibt es für alle eine zweite Chance. – Die Sanduhr wird noch einmal umgedreht, und die Spieler versuchen weiter, die richtige Konstellation für ihre Legeteile zu finden. Sobald nun aber ein Spieler die Lösung findet, endet die Runde sofort. Der letztlich doch noch erfolgreiche Spieler zieht einen Stein blind aus dem Beutel, alle anderen gucken in die Röhre. Nächste Runde!

Produktfoto

Nach dem oben beschriebenen Prinzip werden insgesamt neun Runden gespielt. Danach addiert jeder die Werte seiner ergatterten Edelsteine (jeder Rubin ist 4, jeder Saphir 3, jeder Bernstein 2 Punkte und jeder Smaragd 1 Punkt wert. Der Besitzer der wertvollsten Edelsteinsammlung gewinnt.

Ubongo Extrem von Grzegorz Rejchtman, 2-4 Spieler ab 8 Jahren, Spieldauer 30 Minuten, Kosmos (2007), Preis ca. 29,95 EUR

Fritz Gruber
Fotos: Kosmos (2)

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Weitere Infos über "Ubongo Extrem":
despielbox.de deLuding enBoardgameGeek
deSpielefindex deGoogle
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Letzte Änderung: 16.04.2008 15:42 
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