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Presseinformation

Zack & Pack

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Das Spiel, das einfach jeden packt

ProduktfotoDas neue KOSMOS-Familienspiel "Zack & Pack" steht in einer Reihe mit so außerordentlich erfolgreichen Titeln wie "Einfach Genial", "Ubongo" und "Just 4 fun". All diese voneinander grundverschiedenen Spiele eint, dass sie sehr schnell erklärt und zu verstehen sind und hohen Wiederspielreiz bieten. Diese Merkmale gelten uneingeschränkt auch für das neue "Zack & Pack" vom Berliner Autor Bernd Eisenstein. Gerade einmal zwei Seiten großzügig illustrierter Regeln werden benötigt, um dieses ausgesprochen neuartige und originelle Familienspielvergnügen lückenlos zu beschreiben.

Mit "Zack & Pack" tauchen wir in ein Milieu, das mal so ganz anders ist, als die in der Spielewelt oft üblichen historischen Szenarien und exotischen Landschaften. Nee, exotisch sind die "Zack & Pack"-Möbelpacker mit ihren knuffigen LKWs nun wirklich nicht; und historisch ist allenfalls das eine oder andere Möbelstück, das auf den LKW-Ladeflächen verstaut wird.

Der besondere Reiz von "Zack & Pack" besteht darin, dass jeder Spieler eine im wahrsten Sinne des Wortes bunt "zusammengewürfelte" Fracht auf einem passenden, unter hohem Zeitdruck auszuwählenden LKW unterbringen muss. Wer zu lange braucht, um sich für einen der im Fuhrpark gerade vorhandenen Transporter zu entscheiden, der muss sich als Letzter blind einen LKW zulosen lassen. Das kann übel ausgehen. Ziel der Spieler ist es nämlich, die in Ladefläche und Ladehöhe völlig unterschiedlichen Möbelwagen mit der zur Verfügung stehenden Fracht möglichst lückenlos zu beladen. Wer einen zu großen Laster gewählt hat, dem bleibt am Ende Frachtraum übrig - und das gibt Minuspunkte. Wessen LKW sich als zu klein erweist, dem bleiben Frachtstücke zurück, die er auf der Ladefläche nicht mehr unterbringt - auch das gibt Minuspunkte, und zwar doppelt so viele wie für nicht genutzten Frachtraum. Das Spiel endet, sobald der erste Spieler sein Guthaben von 75 Punkten aufgebraucht hat. Es gewinnt dann, wer zu diesem Zeitpunkt von seinen ursprünglich 75 Punkten noch am meisten übrig hat.

Details zum Spielinhalt und Ablauf

Zum Spiel gehören 30 stabile LKW-Karten, 5 Würfel in unterschiedlichen Farben, 96 Holz-Frachtstücke in fünf verschiedenen Längen und 64 Punktechips mit unterschiedlichen Punktwerten. Die LKW-Karten zeigen je einen Möbeltransporter in der Draufsicht. Auf jedem hat der Illustrator bereits einen Teil der Ladefläche mit Möbelstücken belegt. Was an freier Ladefläche übrig bleibt, ist von LKW zu LKW unterschiedlich. Zudem gibt eine Zahl auf dem Führerhaus jedes Lasters an, bis zu welcher Höhe bzw. über wie viele Ebenen (1, 2, 3 oder 4) die Frachtstücke auf den LKW geladen werden können.

LKWDie zu ladenden Frachtstücke gibt es in fünf verschiedenen Größen. Die kleinste Art von Frachtstück erscheint als schlichter quadratischer Holzkubus in der Farbe Weiß. Die nächstgrößere Einheit besitzt die Farbe Grau und entspricht zwei aneinander gelegten weißen Holzwürfeln, wiederum eine Würfellänge mehr haben die braunen Dreier-Frachtstücke; Viererteile sind türkis eingefärbt und die größten bzw. längsten Brocken sind, mit fünf Würfellängen, die violetten Holzbalken. Den Farben der fünf verschiedenen Frachtstück-Arten entsprechen die der fünf großen Zahlenwürfel im Spiel.

Die LKW-Karten werden gemischt und als verdeckter Stapel bereit gelegt. Jeder Spieler erhält Chips im Gesamtwert von 75 Punkten. Und schon kann das Spiel mit "Zack & Pack" beginnen: Reihum würfelt jeder Möbelpacker mit allen fünf verschiedenfarbigen Zahlenwürfeln. Die gewürfelten Zahlen geben an, wie viele Frachtstücke man in der jeweils korrespondierenden Würfelfarbe erhält. Sobald alle sich ihre zu bewältigende Fracht zusammen gewürfelt haben, nimmt jeder ein oder zwei (abhängig von der Spieleranzahl) LKW-Karten vom Stapel und legt sie verdeckt vor sich ab. Dann drehen die Spieler auf ein Kommando ihre LKWs gleichzeitig um und jeder versucht so schnell wie möglich, aus der nun zur Verfügung stehenden Möbeltransporter-Flotte denjenigen LKW auszuwählen, dessen Ladekapazität der eigenen erwürfelten Frachtmenge am ehesten entspricht. Der Zeitdruck ist hoch, denn sobald sich alle bis auf einen Spieler für einen LKW entschieden haben, muss der Langsamste zähneknirschend in Kauf nehmen, dass er nun auf gut Glück einfach die oberste verdeckte LKW-Karte vom Stapel nehmen muss. Und das kann richtig ins Auge gehen.

Ist die heiße Schlacht am kalten LKW-Büffet vorbei, dürfen es die Spieler nun beim Beladen ihres Lasters ganz ruhig und überlegt angehen. Wie passen die eigenen unterschiedlich großen Frachtstücke am besten auf die zur Verfügung stehende Ladefläche? Hochkant oder waagrecht, alles ist erlaubt, nur irgendwo überstehen darf die Ladung auf gar keinen Fall. Dummerweise liegt auf jedem Laster auch schon jede Menge aufgetürmter Trödel herum, was die Unterbringung insbesondere der längeren Frachtstücke oftmals schwer, wenn nicht sogar unmöglich macht. Der Seufzer "Oh Mann, ich pack's nicht" gehört zum Standard-Repertoire bei "Zack & Pack".

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Haben alle Spieler ihre Laster so gut wie möglich beladen, werden die Punkte bzw. Minuspunkte ermittelt: Übriger Frachtraum ist nicht gut, übrige Frachtstücke sind aber noch viel schlechter. Jeder Spieler stellt nach dem Ladevorgang fest, ob, und wenn ja, wie viele Frachtstücke er nicht auf seinem LKW untergebracht hat und außerdem noch, wie viel ungenutzter Frachtraum sein LKW aufweist. Als Maßeinheit gilt das kleinste der fünf verschieden großen Frachtstücke, der einfache weiße Holzwürfel. Ein LKW auf dem theoretisch noch sieben solche kleinen weißen Holzwürfel Platz hätten, bringt 7 Minuspunkte. Ein nicht genutztes Frachtvolumen von sieben kleinen weißen Würfeln aber bringt sogar die doppelte Anzahl Minuspunkte - in unserem Fall also 14. Jeder Spieler gibt aus seinem Vorrat an Punktechips so viele ab, wie er sich Minuspunkte eingehandelt hat. Wer die wenigsten Minuspunkte hat, zahlt zwar auch, erhält gleichzeitig als Rundenbester aber aus der Kasse einen 10-Punkte-Bonuschip. Dann beginnt die nächste Runde, bei der jeder erneut zunächst seine Fracht zusammenwürfelt und versucht, in gebotener Eile wiederum den geeigneten LKW zu erhaschen.

Das Spiel endet, sobald ein Spieler am Schluss einer Runde keine Punktechips mehr besitzt. Es gewinnt dann, wer noch die meisten Punkte übrig hat.

Zack & Pack von Bernd Eisenstein, -6 Spieler ab 10 Jahren, Spieldauer ca. 30-40 Minuten, Kosmos (2008), Preis ca. 24,99 EUR

Fritz Gruber
Fotos: Kosmos (1+2 Scans)

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Weitere Infos über "Zack & Pack":
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Letzte Änderung: 28.09.2008 14:15 
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