Spiele, Spiele & noch mehr Spiele

Ein langer Rundgang über die SPIEL '97

Dieser Bericht erschien in Ausgabe 6/97 der spielbox. Ein Kamera-Symbol Foto im Text verweist auf ein Bild auf unserer Foto-Seite.

Treffen sich Journalisten auf einer Spielemesse, sind zwei Fragen unausweichlich: "Was ist Deiner Meinung nach der aktuelle Trend?" und "Was muß man unbedingt haben, hast Du einen Geheimtip?" Wie können die Antworten in diesem Jahr lauten? Im Radio konnte ich bereits vor der Messe hören, daß preiswerte Kartenspiele der Hit der Messe seien, andere begrüßen dagegen eine Renaissance der aufwendigen Brettspiele. Spötter mit mehr Sachkunde meinten nach einem ersten Rundgang, es gäbe zwei Trends: Spiele mit einem "&" im Titel und Fortsetzungen zu erfolgreichen Spielen. Alle diese Aussagen enthalten sicherlich einen richtigen Aspekt, aber wir verschaffen uns jetzt lieber einen ersten Einblick in das Spieleangebot auf der spiel '97.

Ins Auge fallen natürlich zunächst die bekannten Anbieter, die ihren "Stammplatz" auf einem Messerundgang haben. "Euphrat & Tigris" (Knizia) Fotoheißt das mit üppigem Material ausgestattete Flaggschiff des Hans-im-Glück-Verlages. In diesem recht komplexen und langen Spiel muß man sein antikes Reich aufbauen, weiterentwickeln und gegen die Angriffe seiner Konkurrenten abschirmen.

Noch viel komplexer fällt die Neuauflage des legendären Spiels "Die Macher" (Schmiel)Fotoaus, das zusammen mit Moskito-Spiele herausgegeben wird. Zuerst 1986 erschienen, simuliert es aktuell zur Bundestagswahl 1998 das politische Geschehen in Deutschland. Das Spiel ist vom Spielprinzip unverändert, Material und einige Regeln wurden überarbeitet. Wer sehr komplexe Spiele mag und viele Stunden Zeit hat, wird das Spiel lieben.

Den treuen Käufern der Erstauflage von "El Grande" hatte der Verlag eine Überraschung versprochen. Wer das Castillo der Erstauflage vorwies, bekam ein kostenloses Exemplar der neuesten Erweiterung "Großinquisitor & Kolonien"Foto, wo dem König ein Großinquisitor zur Seite gestellt wird, der über eigene Truppen verfügt und das Spielgeschehen über die Grenzen Spaniens ausgedehnt wird.

Spiel & Sport

Ausgedehnt wird auch Amigos "Bohnanza" mit einer Erweiterung, die drei neue Bohnenarten und bis zu sieben Mitspieler ins Spiel bringt. Bei voller Besetzung soll dieses Spitzenspiel noch weiter an Raffinesse gewinnen. Das witzige Eishockey-Kartenspiel "Powerplay" kennen einige schon als "Slapshot" bzw. "Phantoms of the Ice".

Das gleiche Thema, aber in einer Fantasywelt, deckt "Dream Team" ab, ein Kartenspiel von H. Witt bei Abacus. Im Eigenverlag bietet Witt auch "Mutternland"Fotoan, ein attraktives abstraktes Spiel, das mit farbigen Kugeln auf verchromten Schraubmuttern gespielt wird.

Das vor mehr als 25 Jahren erschienene und wegen seiner Spielwertes sehr gesuchte und immer wieder von Fans nachgebaute "Bid & Bluff" hat von Abacus als "Canyon" nun ein Indianerthema bekommen. "Kismet" (Panning) erweitert die bewährte Kartenspielserie.

Bewährte Qualität haben auch die Holzspiele von Zoch, die jetzt eine Luxusausgabe des kooperativen Spieleklassikers "Sauerbaum" herausbringen. Eher ein Gag ist das sehr verschwenderisch ausgestattete "Wer macht's wie?" mit Holzschweinen, die diverse "Schweinereien" machen. Im üblichen Rahmen bewegt sich da das abstrakte "Make Five!", wo gleichfarbige Reihen auf einer schiefen Ebene gebildet werden müssen.

Spiel & Macht

Nicht ganz geradlinig geht es auch bei "Klüngel & Millionen" aus dem Kölner Wienands-Verlag zu. Hierzu gibt es einen persönlichen Bezug, denn unmittelbar vor Drucklegung kam ein Prototyp in den Aachener Spieletreff, wo die Mitspieler die Regeln als viel zu umständlich kritisierten. Nach einigen schnellen Regeländerungen wird man jetzt schrittweise in das Spielgeschehen eingeführt und kann nach Herzenslust kungeln, verhandeln und mauscheln.

Weniger mauscheln als den eigenen Nutzen anzustreben, dabei aber zugleich das Wohl der anderen im Auge zu behalten, ist wichtig beim "Bündnis für Arbeit". In P. Eggerts Spiel wollen Vorstand, Betriebsrat, Banken und Gewerkschaft ihre Klientel zufriedenstellen, ohne zugleich die Firma zu ruinieren.

Rabiater geht es da im "Quartier Latin" (Wolsing/Stolte) zu, wo die Wirte möglichst profitable Lokale eröffnen, den Konkurrenten aber mit Intrigen, Schlägern oder gar Bomben das Geschäft schwermachen. Das attraktiv gemachte Kartenspiel ist im Eigenverlag DAGGIT erschienen.

Mittlerweile etabliert hat sich der Eigenverlag Bambus-Spiele, der besonders durch das raffinierte Kartenspiel "Flaschenteufel" bekannt wurde.. Am Stand kam man gar nicht nach, das aktuelle Spiel "Arabana-Ikibiti" nachzufertigen. Material war zwar vorhanden, aber die Schachteln mußten noch gefaltet und gefüllt werden. So konnten wir leider auch kein Exemplar mehr bekommen. Die zwei Spieler versuchen, die Kontrolle über eine Reihe von Inseln zu erringen. Mit Karten werden die Aktionen bestimmt, wobei Brücken, die man zwischen den Inseln aufbaut, zur Machtübernahme dienen. Das Spiel wirkte sehr interessant. Ergänzt wird das Verlagsprogramm durch ein kleines, originelles Kartenspiel. Bei "Twilight" vertritt man Kulte, die um die Seelen der Menschen buhlen. Interessant ist, daß man auch Karten des Gegners auf der Hand hat. Die werden dann zu seinem Schaden ausgespielt, wenn er paßt oder nicht spielen kann.

Spiel & Karten

Kartenspiele sind zu einer Spezialität des Adlung-Verlags geworden. Die Neuheiten aus 1996, einheitlich in schwarzer Schachtel, stießen nicht so recht auf Begeisterung. Also änderte man für die diesjährigen Neuheiten zumindest das Erscheinungsbild und brachte Farbe ins Spiel. "Elements" scheint mir das interessanteste Spiel zu sein, wo man letztlich Karten erobern muß, die zunächst mit einem anderen Spiel bestimmt werden. Das hört sich kryptisch an, wird aber verständlich, wenn man "Elements" erst einmal spielt. "Loopino" ist eine Art Karten-Boccia, wo die Spielkarten gezielt auf den Tisch geworfen werden. "Snap" dagegen folgt üblicheren Kartenregeln.

Der größte Erfolg bei Adlung ist sicherlich "Speed", und so war es eine unangenehme Überraschung, daß nur wenige Stände weiter Lisa-Spiele ein "Mental-Speed" anboten, das übrigens ursprünglich ebenfalls "Speed" hieß. Das Spiel läuft aber anders ab, denn man muß zu bestimmten Themen möglichst schnell und gleichzeitig zusammengesetzte Wörter bilden.

Zwei bemerkenswerte Anekdoten gab es hierzu noch am Rande. Zum einen wurde für dieses Spiel mit einem Gutachten eines Professors geworben, der dem Spiel nicht nur diverse pädagogische Qualitäten bescheinigte, sondern es auch als geeignet erklärte, der Jury Spiel des Jahres vorgelegt zu werden. Vielleicht von solch hohem Lob beflügelt war man mit der riesigen Auflage von 30.000 Stück gestartet, so daß auf der Messe doch recht intensiv nach Vertriebspartnern gesucht wurde.

Das andere Extrem stellt das Spiel "Zamix" dar. Ebenfalls ganz professionell produziert betrug die Auflage nur 200 Exemplare, was zu einem enormen Stückpreis führt. Auch hier wurde intensiv nach Partnern für das Spiel gesucht. Entwickelt wurde es, um größeren Gruppen (bis 10) von zumeist jugendlichen Spielern ein schnelles, lautes und fetziges Spiel an die Hand zu geben. Nach einem ersten Eindruck könnte das gelungen sein. Solche Spiele hat Rosengarten mit "Ligretto" und "Newsmaker" im Programm, das jetzt mit "Obalistig" ergänzt wird. Auch hier kommt es auf Konzentration und Schnelligkeit an.

Spiel & Geld

Wenn wir schon einmal die Themen Finanzen und Kartenspiele zusammengebracht haben, so sind wird fast bei "X Pasch" angelangt. Noch einige Würfel hinzugefügt und schon haben wir dieses interessante Wirtschaftsspiel von V. Herman aus dem letzten Jahr. Das Spiel war damals schnell ausverkauft, so daß es in diesem Jahr mit "X Pasch Deluxe" eine erweiterte Neuauflage gibt. Das grundlegende Prinzip bleibt, aber der Kartensatz wird erweitert, und ein Manager kommt ins Spiel, der zur Verbesserung der eigenen Chancen beiträgt. (Ob das wohl realistisch ist?) Wer bereits ein "X Pasch" besitzt, kann eine Erweiterung beziehen, die das zur Deluxe-Ausgabe fehlende Material und die Regelergänzungen enthält.

"Konzern" könnte man als "entfernten Vetter" des "X Pasch" bezeichnen, denn auch hier wird das Wirtschaftsthema mit Karten und Würfeln nach ähnlichen Grundprinzipien abgebildet. "Konzern" soll aber doch ein ganz anderes Spiel sein. Wir werden es ausprobieren.

"Hyle"Fotoist ein sehr gutes Spiel, das bei franjos seit langem im Programm ist. Neu gibt es nun eine Luxusausgabe mit großen Holzsteinen. Bereits vor der Messe konnten wir "MARK"Fotoausprobieren, ein neues Spiel von R. Corn bei franjos. Es spielt in der Recycling-Branche und ist sehr gut ausgestattet. Kleine Marmeladengläschen, Kronenkorken, Metallkapseln usw. stellen die einzelnen Rohstoffe dar. Wer anstelle einer komplexen Wirtschaftssimulation ein einfaches, flottes Spiel erwartet, der wird nicht enttäuscht sein.

Bittere Enttäuschung ist das Thema einer skurrilen Episode, die ich am Messe-Samstag erlebte. Ein kleines Mädchen mit seiner völlig hilflosen Oma fragte mich, während Heerscharen von Spielern um sie herumliefen: "Wo sind denn hier die Katzen?" Es stellte sich heraus, daß die beiden die Messehallen der Gruga mit der Grugahalle verwechselt hatten, wo eine Katzenausstellung stattfand. Ich hoffe, das Kind hat wenigstens den Weg in die Halle 3 gefunden, wo den kleinen Besuchern wie in jedem Jahr eine Vielzahl von Spiel- und Spaßangeboten geboten wurde.

Mittendrin fand man etwas deplaciert bei Regenbogenspiele mit dem Würfelspiel "Stack" ein Spiel für Erwachsene, das ich leider nicht selber probieren konnte. Einige Spieler sprachen jedoch recht positiv über das Spiel. Positiv waren vorab auch die Reaktionen zu F. Frieses neuem Spiel "FrischFisch". In einer kleinen Auflage von 300 Stück erschienen muß man eine Stadt so planen, daß optimale Wege zwischen Ver- und Entsorgungszentren entstehen. Das gilt natürlich nur für die eigenen, fremde werden möglichst blockiert und mit allen Mitteln behindert.

Spiel & kein Platz

Irgendwie stellt "FrischFisch" so die Entwicklung an den Messetagen dar. Nachdem die Messehallen am Donnerstag und Freitag angenehm leer waren, gab es am Wochenende kein Durchkommen mehr. Das Gedränge, der Lärmpegel und die schlechte Luft konnten die Spieler aber nicht davon abhalten, jedes freie Fleckchen zu einem Spiel zu nutzen, sei es auf den Ständen, in den Gängen oder auf den Treppen.

Beliebt war "Caesar & Cleopatra" (Lüdtke), ein originelles Kartenspiel bei Kosmos für zwei Personen, das sich von Partie zu Partie mehr erschließt. Ein Spiel, dessen Möglichkeiten man erst erlernen muß. Einfacher ist dagegen "Halunken und Spelunken" (Randolph), das einige Bluffelemente enthält und recht glücksbestimmt ist. (Ich frage mich natürlich, warum es nicht "Halunken & Spelunken" heißt.)

Kosmos hat zwar soeben Klee-Spiele übernommen, aber das schlägt sich im Programm noch nicht nieder. Daher finden wir dort "Tamagotchi - Das Kartenspiel",Fotodas mit dem Zusatz wirbt "mit 66 Überlebenskarten".

Leichte Kost auch bei Oxygame, wo man im "Flummy" einen Gummiball in eine Schablone hüpfen läßt. Bei "Grapsch" ist möglichst schnell eine Meßlatte zu fangen. Den Titel hatte Ravensburger übrigens auch schon mal, aber für ein anderes Spiel.

"G.I.P.F."Fotoist hingegen ein anspruchsvolles abstraktes Spiel von Kris BurmFoto, das zu einer ganzen Familie von Spielen entwickelt werden soll. Hat man erst einmal die problematischen Regelklippen umschifft, soll sich ein Meer von Spielmöglichkeiten und Taktiken auftun.

Im Urmeer ist die "Ursuppe"Fotoangesiedelt, das neueste Spiel von Doris & Frank. Arten entstehen und vergehen, fressen, vermehren sich, altern und sterben. Aber sie entwickeln auch neue Eigenschaften und setzen sich im Lebenskampf durch. Das Spiel stieß auf große Zustimmung, und der erste Vorrat war bald ausverkauft.

An die Küste, wenn auch nicht der "Ursuppe", verschlägt es uns auch bei Wittigs "Wind City", wo vom Meer her ein Sturm aufzieht und nach einigen Runden über das Land fegt. Die Spieler sind Hausbesitzer, Windmacher und Versicherungsvertreter in einem, drehen ihren Konkurrenten zunächst Sturmversicherungen an und ziehen dann den Sturm vorzugsweise über unversicherte Gebäude.

Verliebt aber habe ich mich in "Look in", ein Spiel, wo man optische Verbindungen auf dem Spielplan aufbaut. Das geschieht mit Spielsteinen, die kleine Spiegel enthalten, und aus denen man sogar Periskope baut. Das erstaunlichste ist: die Sache funktioniert sogar!

Gleiches gilt für die Produkte der Speranta-Spiele, wo mit magnetischen Murmeln verschiedene Taktikspiele möglich werden. Wo im "Look in" sich das Licht einen Weg sucht, muß bei "LOBO" eine Kugel durch die Gänge einer Black Box manövriert werden. Wahrlich keine leichte Aufgabe.

Heuchel & Meuchel

Verbindungen sind auch das Thema des "Iron Horse" von db-Spiele, das bereits in der spielbox vorab vorgestellt wurde. Hausautor D. Henn bleibt thematisch im Wilden Westen, wo in "Texas" Farmer und Rancher die größten zusammenhängenden Flächen erschließen wollen.

Ebenfalls in Einzelfertigung wie bei db-Spiele produziert Inauen-Spiele z. T. sehr interessante Sportspiele. In unserem Spielekreis recht beliebt war schon "Le Tour", ein Radrennspiel. Neu haben wir nun kennengelernt "Powerplay" über Eishockey und das Fußballspiel "Anpfiff".

Sehr interessant wirkte "Sea Life", ein professionell produziertes Kartenspiel, mit dem man die Zusammenhänge des Unterwasserlebens kennenlernen soll. Wie die Raubfische im Meer so bewegten sich im Mittelalter "Beutelschneider" auf dem Jahrmarkt. Das gleichnamige Spiel (Harlekin) ähnelt Skat, hat aber zusätzliche Trumpfkarten.

Leider wurde das Thema real, denn einigen Kleinverlegern wurden die Tageseinnahmen vom Stand geklaut. Das ist besonders bitter, denn gerade die müssen mit jeder Mark rechnen. Schade, daß die Diebe nicht gefaßt wurden, denn sonst hätte man sie sicherlich den martialischen Leuten ausgeliefert, die in den Fantasyhallen eine beeindruckende Figur machten. So ein Dieb in den Händen eines Orks oder unter dem Richtbeil wäre ein schöner Anblick gewesen.

Wenden wir uns angenehmeren Dingen zu, wie den Spielen von Siebenstein, die sehr attraktiv in Holz und Filz gefertigt und dabei noch preiswert sind. "Skarabäus" stellt ein taktisches Spiel dar, bei dem zusätzlich ein gutes Gedächtnis gefordert ist. "Zebulon" hat mich sehr überrascht, denn hier taucht ein m. E. völlig neuartiger Schlagmechanismus auf, den es bislang nicht gegeben hat. Das Spiel werden wir näher vorstellen müssen.

Eine ebenfalls sehr schöne und anspruchsvolle Spielserie gibt Das Spiel heraus. Neu sind "Imago"Foto, das bei Spieleexperten legendäre "Mem" von Anatol HoltFoto, das die spielbox demnächst vorstellen wird, und "Nachbarn"Foto (Randolph), ein herrliches Ärgerspiel. Man kassiert zum Sieg nämlich nicht nur die eigenen Punkte sondern auch die des Nachbarn. So spielt man zugleich für sich und für andere. Ist das nicht ein Aspekt des Spielens?

Ich nehme das zum Anlaß, "Ciao, ciao!" zum Messerundgang zu sagen. Bei diesem Spieletitel von Alex Randolph (Drei Magier Verlag Foto) muß geblufft werden. Wer aber erwischt wird, der fliegt raus.

Spiel & Realität

Im realen Leben ist es doch ebenso. Ob wir nun bei dem Messerundgang einen Trend bestätigt gefunden haben, ob wir vielleicht auch den einen oder anderen Geheimtip für uns entdecken konnten, die Probespiele werden den wahren Kern enthüllen. Erst wenn wir sie spielen, beweisen die Spiele ihren wahren Gehalt. Und nebenbei gilt das dann auch für unsere Mitspieler. Vielen Dank, daß Sie mich auf dem langen Marsch über die Messe begleitet haben!

Berthold Heß

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