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Update: Messevorschau um John Silver ergänzt.
Imperial wird als "Schwesterspiel" zum letztjährigen
Antike beschrieben und stammt vom selben Autor: Walther "Mac" Gerdts. Schauplatz ist Europa im Zeitalter des Imperialismus. Internationale Investoren versuchen, in Europa den größten Einfluss zu erwerben. Mit ihren Krediten kontrollieren sie die Politik der sechs europäischen Großmächte in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg. Die Großmächte errichten Fabriken, bauen Flotten und stellen Armeen auf. Sie expandieren, führen Kriege und nehmen Steuern ein, um ihren Investoren Zinsen zu zahlen.
Jeder Spieler repräsentiert einen internationalen Investor und kontrolliert zu Beginn mindestens eine Großmacht. Durch neue Kredite kann die Kontrolle über Staaten wechseln. Dabei ändert sich auch die Anzahl der Großmächte, die ein Investor kontrolliert. Dieser Wechsel im europäischen Kräftegleichgewicht führt ständig zu neuen Spielsituationen, strategischen Allianzen und Konflikten. Imperial ist ein abwechslungsreiches Strategiespiel ohne Würfel- oder Kartenglück.
Das "Reich der Spiele" hat zum Spiel "Imperial" ein
Interview mit Mac Gerdts veröffentlicht.

Tobias Stapelfeldt gab 2004 seinen Einstand mit Neuland. In diesem Jahr folgt mit Space Dealer ein interplanetares Echtzeitspiel: Schier endlose Rohstoffvorkommen, gigantische Minenkomplexe und ausgedehnte Megacities - Dein
Planet hat sich zur wichtigsten Handelsmacht im Sternensystem entwickelt. Dein wichtigster Verbündeter bei diesem Aufstieg: die Zeit. Du lenkst die Geschicke Deines Planeten durch den taktischen Einsatz von laufenden Sanduhren und gleichzeitig mit Deinen Mitspielern. Die Zeit steuert die Produktion von Waren, die Bewegungen von Raumschiffen und den Bau von Gebäuden. Nur wer die Übersicht darüber behält, welche Aktion wann und wo aussichtsreich ist, kann gewinnen. Nach exakt 30 Minuten steht fest, wer seinen Planeten zur wichtigsten Handelsmacht entwickeln konnte. Ein Foto des Prototyps zeigt das
Reich der Spiele in seinem Bericht über das Göttinger Autorentreffen.
Das "Reich der Spiele" hat zum Spiel "Space Dealer" ein
Interview mit Tobias Stapelfeldt veröffentlicht.
Um die Orientierung zu erleichtern, ausnahmsweise an dieser Stelle ein Hinweis auf die Standnummern (sonst finden Sie sie ja ausschließlich in unserer
Neuheitentabelle). In diesem Jahr hat der Verlag gleich drei Stände auf der SPIEL. In Halle 12 ist der Stand 12-46 der Hauptstand für Presse und Händler, hier werden hauptsächlich die Neuheiten "Spacedealer" und "John Silver" vorgestellt. Auf dem Stand 12-02 wird das erneuerte "Antike" schwerpunktmäßig gezeigt und gespielt. Und in Halle 9 wird am Stand 9-34 die Neuheit "Imperial" erklärt und gespielt.
Last not least sei auch noch John Silver erwähnt, das erst Ende April auf den Markt kam. Jeder Spieler schlüpft in eine Rolle als Pirat und erhält sechs Karten. Es gibt 3 Kategorien: Schatztruhe, Pirat und Piratenschiff. Die Spieler bilden für jede Kartenkategorie und Spieler eine Reihe, in die die jeweiligen Karten abgelegt werden. Ist eine Reihe voll, kommt es zu einer Wertung. Dabei wird die Karte mit der zweithöchsten Zahl zur Karte mit der höchsten Zahl gelegt und die zweitniedrigste Karte wandert zur niedrigsten. Die beiden Spieler, bei deren Piraten jetzt Karten liegen, nehmen die Karten an sich. Jeder Apfel und jede Münzen bringen Pluspunkte, Karten mit dem schwarzen Fleck dagegen Minuspunkte. Tükisch ist jedoch der Apfel: Dieser wird an den linken Nachbarn weitergegeben und bringt dort die Punkte.
John Silver ist ein taktisches Spiel, bei dem man um die Ecke denken muss. 2-4 Spieler müssen ihre Karten wohlüberlegt auslegen. Und wenn es schief läuft: Bei einer Spieldauer von 30 Minuten macht man es beim nächsten Mal besser.

Die "technischen Daten" dieser und weiterer Spiele finden Sie in unserer
Neuheitentabelle.
For "tech details" of these and other games see our
gametable.
Quellen:![]()
Rick Thornquist's Boardgamenews![]()
Erwin Broens' Bordspel.com
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