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Kippit

44 Holzwürfel in unterschiedlichen Farben und Größen, die gleichmäßig unter zwei Spielern aufgeteilt werden, müssen auf eine Wippe. Und das möglichst so geschickt, dass sie wieder runterpurzeln. Hä? Wirklich? Runterpurzeln? Das ist ja was ganz Neues!

KippitTatsächlich: Die Kunst bei "Kippit", einem franjos-Spiel, das sich "Husarengolfer" Torsten Marold ausgedacht hat, ist es, möglichst schnell alle seine Würfel loszuwerden und dem Gegner im Verlauf der Partie beiläufig ein paar Exemplare zuzuschanzen.

Wer an der Reihe ist, legt einen seiner Würfel auf die erhöhte Seite der Wippe. "Legen" steht ausdrücklich in der Spielregel, nicht "werfen" oder "fallen lassen". Irgendwann einmal neigt sich diese Schaukel auf die andere Seite.

Gut wäre es, wenn jetzt ein paar von den Würfeln runterpurzeln würden. Warum? Weil diese Exemplare dann der geschätzte Mitspieler erhält. Der platziert seine Würfel wiederum auf die andere, jetzt erhöhte Seite der Wippe. Wer zuerst all seine Holzteile losgeworden ist, hat gewonnen. Wirklich schlitzohrig, diese Idee.

"Kippit" ist schnell gelernt und schnell gespielt. Torsten Marold präsentierte "Kippit" 1997 beim Spieleautorentreffen in Göttingen. Kleinverleger Franz-Josef Herbst war sofort begeistert. Und er verspricht, dass dies nicht das letzte Marold-Spiel bei franjos sei.

"Kippit" von Torsten Marold, für zwei Personen ab fünf Jahren, erschienen bei franjos (Zum Brinkhof 22 in 33165 Lichtenau-Henglarn).

Edwin Ruschitzka

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