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Triqua

Wer kennt nicht das wohl Jahrtausende alte chinesische Formenspiel "Tangram". Nur sieben Holzteile (aus einem Quadrat geteilt) werden auf die unterschiedlichste Weise aneinander gelegt, so dass die verschiedensten Bilder entstehen.

TriquaFür Christian Vieraus war das wohl eine Herausforderung, die Prinzipien des Tangram nach sportlich ehrgeizigen Zielen weiter zu entwickeln: schneller, weiter, höher. Sein "Triqua" genanntes Legespiel im kiloschweren Holzkasten enthält gleich drei Holzrahmen mit hölzernen Einzelteilen. Jedes dieser drei Tangrams enthält 24 gefärbte Einzelteile: in blau und orange, grün und rot sowie gelb und violett.

Nur bei der Zahl der Aufgaben gibt es keine Rekorde: Für jedes Teil werden gerade mal elf verschieden schwere Aufgaben gestellt. Außerdem gibt es 16 Aufgaben, die im Wetttbewerb von zwei oder drei Mitspielern möglichst schnell gelöst werden sollen.

Weitere Aufgaben sollen im Internet unter www.zoch-verlag.com zu finden sein, waren bis zum Redaktionsschluss dort aber nicht aufzutreiben. Für diesen Sommer ist außerdem ein zweites Booklet mit neuen Aufgaben geplant.

Wir haben "Triqua" ohne Kommentar unseren Kindern hingestellt, und sie haben Spaß am Spiel mit den Farben und Formen gefunden. Verschiedene frei gestaltete oder auch nachgebaute Bilder entstanden, und die Kinder waren stolz auf das hübsch anzusehende Ergebnis.

Ob das allerdings den gewaltigen Ladenpreis von ca. 198 DM rechtfertigt, ist eine Frage, die sich jeder Spieler selber stellen muss. Ärgerlich ist, dass trotz des enormen Preises nicht alle Sperrholzteile glatt geschnitten und sauber lackiert sind.

"Triqua" von Christian Vieraus, Zoch-Verlag, für ein bis drei kreative Tüftler ab 5 Jahren, Spieldauer beliebig, etwa 198 DM.

Willi Feldgen

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