08.05.2026 - Im ersten Quartal setzte der kalifornische Spielzeughersteller Mattel 862 Mio. US$ um, 4 % mehr als im Vorjahreszeitraum; während die Einnahmen in Nordamerika um 3 % sanken, legten sie im Rest der Welt um 15 % zu. Mit Puppen wurden weltweit mit 272 Mio. US$ rund 8 % weniger umgesetzt, da vor allem Barbie weniger einbrachte. Spielfahrzeuge steigerten sich um 17 % auf 361 Mio. US$, begünstigt durch die gute Performance von Hot Wheels. Baby-, Kleinkind- und Vorschulprodukte erlösten mit 106 Mio. US$ etwa 16 % weniger als im Vorjahreszeitraum, hauptsächlich bedingt durch einen Rückgang bei der Marke Fisher-Price. Actionfiguren, Bausets, Spiele und sonstige Warengruppen verbesserten sich um 21 % auf 233 Mio. US$, angetrieben durch Erfolge mit Actionfiguren und dem Spielebereich inklusive der Handyspiele des Entwicklers Mattel163.
Obwohl sich der operative Verlust von 53 Mio. auf 103 Mio. US$ vergrößerte, blieb am Ende ein Nettogewinn von 61 Mio. US$, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Minus von 40 Mio. US$ verbucht worden war. Geschäftsführer Ynon Kreiz sagte, Mattel sei mit dem Umsatzwachstum und positiver Nachfrage seitens der Verbraucher ein guter Jahresanfang gelungen; das zweite Quartal sei ebenfalls dynamisch angelaufen. Man komme mit der eigenen Digitalstrategie voran, wozu im März die komplette Übernahme des Mobil-Spielentwicklers Mattel163 gehörte, den man bis dahin gemeinsam mit dem chinesischen Unternehmen NetEase betrieben hatte. Nun freue man sich auf den Kinostart der Neuverfilmung von „Masters of the Universe“ am 5.6. Im Gesamtjahr 2026 rechnet Mattel derzeit mit 3 bis 6 % mehr Umsatz und auch einer Verbesserung beim Gewinn.