13.01.2023 - Dominique Metzler, langjährige Veranstalterin der SPIEL in Essen, wird sich Ende Januar aus der aktiven Organisation der weltgrößten Brettspielmesse zurückziehen. Auf Facebook schrieb sie dazu Folgendes:

"Nach rund 40 Jahren heißt es: Tschüß, liebe SPIELer. Denn zum 31.01.2023 scheide ich als Geschäftsführerin des Friedhelm Merz Verlages und somit aus dem aktiven Geschäft aus. Bis Ende des Jahres stehe ich lediglich noch beratend im Hintergrund zur Verfügung. Danke an all die vielen Menschen - Aussteller, Medienschaffende und Besucher -, die ich über die Jahre kennenlernen durfte. Ihr wart es, die die SPIEL immer zu etwas ganz besonderem gemacht habt. Es war eine tolle Zeit mit euch. Ich werde euch vermissen!!!! Aber ich freue mich auch wie Bolle auf das Projekt Vanlife, das ich in diesem Jahr angehen werde. Auf hoffentlich viele tolle aufregende Reisen und einen neuen Lebensabschnitt! Fühlt euch umarmt und noch einmal DANKE für alles! Passt auf euch auf!"

23.11.2022 - Vergangenen Montag ist Rudolf Rühle, Gründungs- und Ehrenvorsitzender der Europäischen Spielesammler-Gilde (ESG), in seiner Bonner Heimat gestorben. Wie die ESG-Vorsitzende Cynthia Kempe-Schönfeld (auch frühere Leiterin des Deutschen SPIELEmuseums in Chemnitz) in ihrem Nachruf schrieb, habe Rühle die Europäische Spielesammlerszene "durch seine herzliche Art, sein unendliches Fachwissen und seine akribische, wissenschaftliche Spielforschung" geprägt. Unzählige Ausstellungsbeteiligungen, Fachvorträge, Führungen, Artikel in Fachzeitschriften und nicht zuletzt sein Standardwerk zur "Geschichte der Spiele der SBZ und DDR" hätten "Fachkundige stets respektvoll auf dieses unglaubliche Lebenswerk blicken lassen".

14.11.2022 - Ab morgen hat die Essener Brettspielmesse SPIEL eine dritte Geschäftsführerin: Wie der zur Nürnberger Spielwarenmesse eG gehörende Friedhelm Merz Verlag in Bonn mitteilte, übernimmt Carol Rapp den Posten, um die bisherigen Geschäftsführer Dominique Metzler und Florian Hess zu unterstützen. Der Branche ist Rapp u.a. durch ihre Zeit bei Asmodee bekannt, wo sie nach ihrem Einstieg als Marketing und Business Development Director mehrere Jahre Deutschlandchefin war und dann das internationale Marketing übernahm. Davor wiederum hatte sie als Marketingreferentin für Kosmos gearbeitet. Beim SPIEL-Veranstalter wird sie künftig mitverantwortlich für die Organisation und Weiterentwicklung der Internationalen Spieltage SPIEL sein.

01.06.2022 - Udo Bartsch hat nach elf Jahren nicht mehr als "Spiel des Jahres"-Vorstandsmitglied kandidiert und ist deshalb aus dem Gremium ausgeschieden. Nach seiner ersten Wahl 2009 war er lange Schatzmeister des Vereins, dem er auch weiterhin als Mitglied angehören wird. Für die SdJ-Finanzen ist künftig der bisherige stellvertretende Vorsitzende Tim Koch zuständig. Neu in den Vorstand gewählt wurde Christoph Schlewinski; er ist stellvertretender Vorsitzer und bleibt gleichzeitig auch Koordinator der Kinderspiel-Jury. In ihren Ämtern bestätigt wurden Harald Schrapers als Vereinsvorsitzender und Bernhard Löhlein als Sprecher.

25.04.2022 - Bis Ende März standen wir in Kontakt, tauschten uns über seine Texte aus, schmiedeten Pläne für die Zukunft. Für die Zeit, wenn er sich erholt und neue Kraft getankt hat, um wieder zu schreiben. Zu schreiben über das, was er so liebte: Spiele. Und die Köpfe dahinter: Autoren, Verlagsmitarbeiter. Auch wenn er Ende März nicht mehr so optimistisch klang wie noch Anfang des Jahres. „Plane nicht mehr mit mir“, schrieb Wieland Herold am 27. März. Am 21. April ist er nach langer, schwerer Krankheit gestorben im Alter von 71 Jahren. Redaktion und Verlag der spielbox sind traurig. Wir haben einen tollen Kollegen verloren.

28.07.2021 - Wie Spiel des Jahres (SdJ) informierte, verlässt Hauke Petersen (46, im Bild oben links) den Verein. Der Redakteur der Neuen Osnabrücker Zeitung war 2015 in die Jury zum Kinderspiel des Jahres aufgenommen worden und gehörte zunächst vier Jahre lang dem Beirat an. Danach wurde er Vereinsmitglied. Laut SdJ habe Petersen auch schon mal mit Überzeugungskraft dafür gesorgt, dass es vermeintliche Außenseiter auf die Empfehlungs- und Nominierungslisten geschafft hätten. Mit seinem Weggang verliere SdJ "einen der kompetentesten Kinderspiel-Kritiker Deutschlands"; er lasse sich "weder von bunten Gimmicks noch von oberflächlichen Aufmachungen blenden, sondern klopft jeden Titel auf seinen spielerischen Wert ab. Und er spielt gute Kinderspiele auch mit derselben Begeisterung, mit der er anspruchsvolle Kennerspiele auf den Tisch bringt."