15.10.2026 - Jetzt können auch Spieleautor/innen, die nicht Mitglied der Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) sind, auf den Leitfaden der SAZ zum Thema Bibliothekstantiemen in Deutschland und mehreren anderen Ländern zurückgreifen. Darin wird u.a. geschildert, wie man einen Wahrnehmungsvertrag mit der VG WORT abschließt und deutschsprachige Titel meldet, um dadurch Bibliothekstantiemen für die eigenen Werke zu beanspruchen.
Anfang des Jahres hatte das Spielearchiv der Stiftung Spielen in Altenburg alle ludografischen Daten seines bereits erfassten Spielebestands transparent gemacht. Daraufhin kündigte die VG WORT an, diese Datenbank als weitere Referenz für die Ausschüttung der Bibliothekstantieme an wahrnehmungsberechtigte Spieleautor/innen zu nutzen, zusätzlich zu den schon bisher herangezogenen Daten der Deutschen Nationalbibliothek und des Verzeichnisses Lieferbarer Bücher (VLB). Wer nun seine Werke in der Datenbank der Stiftung Spielen erfasst hat, kann Titelmeldungen an die VG WORT schicken.

Die SAZ empfiehlt allen Spieleautor/innen, sich bis Jahresende diese zusätzliche Einnahmequelle aus den Ausleihen ihrer Spiele in den Öffentlichen Bibliotheken zu erschließen, um von der ersten Ausschüttung im kommenden Sommer zu profitieren. Weiter will sich die Autorenzunft für eine institutionelle Förderung des Archivs der Stiftung Spielen einsetzen, wie sie auch die Deutsche Nationalbibliothek erhält.
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Now, game designers who are not members of the association Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) can also refer to the SAZ’s guide on library royalties in Germany and several other countries. Among other things, the guide explains how to enter into a rights management agreement with VG WORT and register German-language titles in order to claim library royalties for one’s own works.
At the beginning of the year, the game archive of the foundation Stiftung Spielen in Altenburg had made all ludographic data from its existing game collection publicly available. In response, VG WORT announced that it would use this database as an additional reference for distributing library royalties to eligible game designers, in addition to the data from the German National Library and the Directory of Available Books (VLB) that it had already been utilizing. Anyone who has registered their works in the Stiftung Spielen database can now submit title notifications to VG WORT.
SAZ recommends that all game designers take advantage of this additional source of income from the lending of their games in public libraries by the end of the year in order to benefit from the first distribution of funds next summer. Furthermore, the association intends to advocate for institutional funding for the Stiftung Spielen archive, similar to the support received by the German National Library.