08.04.2025 - Der Nürnberger Tessloff Verlag liefert seine Kinder- und Jugendsachbücher ab Juni über den Logistik-Dienstleister LKG (Leipziger Kommissions- und Großbuchhandelsgesellschaft) aus, der zur Firma Agorando Technologies gehört. Laut Tessloff-Geschäftsführerin Katja Meinecke-Meurer habe LKG vor allem mit seinen individuellen Lösungen für die heterogenen Tessloff-Vertriebsstrukturen und der Option der Auslieferungsbündelung überzeugt. Außerdem ermögliche die geographisch zentrale Lage der Auslieferung in Leipzig eine optimale Versorgung des Buchhandels. Auch beim Thema Nachhaltigkeit wollen die beiden Partner zusammenarbeiten, indem sie gemeinsam Prozesse optimieren und die Auslieferung so klimafreundlicher aufstellen.

28.03.2025 - 18 Traditionen haben die Kulturministerkonferenz der Länder und die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien diese Woche in das UNESCO-Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes in Deutschland aufgenommen, darunter auch das Spielen von Brettspielen: Neben anderen Neuzugängen wie dem Töpfern, dem Gold- / Silberschmiede-Handwerk, dem Kunsthandwerk aus dem Erzgebirge und von Randgruppen gesprochenen "Rotwelsch"-Dialekten gehören damit jetzt auch Gesellschaftsspiele offiziell zum hiesigen Kulturerbe und erweitern das Verzeichnis auf 168 Einträge.

10.02.2025 - Der US-amerikanische Spielzeughersteller Mattel setzte 2024 mit 5,38 Mrd. US$ 1 % weniger um als im Vorjahr (währungsbereinigt -0,5 %). Der Nettogewinn verbesserte sich jedoch deutlich um 327 Mio. auf 542 Mio. US$. Laut Geschäftsführer Ynon Kreiz habe man damit die eigenen Erwartungen merklich übertroffen. Nach dem Hype um den „Barbie“-Kinofilm im Vorjahr konnte das Puppensortiment nicht an den damaligen Umsatz anknüpfen und nahm weltweit mit 2,2 Mrd. US$ brutto 8 % weniger ein. Kleinkind- und Vorschulprodukte verschlechterten sich um 5 % auf 951 Mio. US$ in erster Linie durch Mindereinnahmen der Bereiche „Baby Gear“ und „Power Wheels“. Auf der anderen Seite zogen die Verkäufe von Spielfahrzeugen um 9 % auf 1,791 Mrd. U$ an, vor allem begünstigt durch die Dynamik der Marke „Hot Wheels“. Positiv entwickelte sich auch das Segment mit Actionfiguren, Bausets, Spielen und anderen Produkten mit einem Plus von 2 % auf 1,09 Mrd. US$, angetrieben durch Wachstum bei Figuren und Spielen, sodass Rückgänge mit Konstruktionsspielzeug weniger ins Gewicht fielen.

28.01.2025 - Die Simba Dickie Group hat 2024 nach eigenen Angaben trotz einer ungünstigen wirtschaftlichen Weltlage einen konsolidierten Gesamtumsatz von 711,7 Mio. € erzielt. Gegenüber dem Vorjahr entspricht das einer Steigerung von 5,4 %. Aktuell schwierige Rahmenbedingungen und eine damit einhergehende Konsumzurückhaltung wegen Inflationsraten, Zinssätzen und Energiepreisen hätten zu einer eher schwachen Umsatzentwicklung in Deutschland geführt, was allerdings durch deutliche Umsatzsteigerungen in den USA mehr als kompensiert worden sei.

28.01.2025 - Rainer Landwehr (49) ist seit Jahresbeginn neuer Mitgeschäftsführer des Sonneberger Modellbahnherstellers PIKO. Der in Coburg lebende Manager kommt von einem mittelständischen Maschinen- und Anlagenbauer und bringt auch Erfahrungen aus der Unternehmensberatung mit. Künftig konzentriert sich der schon bisher geschäftsführende PIKO-Inhaber Dr. René F. Wilfer auf die Aktivitäten in China. Mittelfristig soll Landwehr die Firmenleitung komplett übernehmen, während Wilfer nur noch den Vorsitz des PIKO-Beirats wahrnimmt. In Fanvideos, die Produktion und andere markenrelevante Aspekte wird Wilfer aber auch weiterhin involviert sein.

13.01.2025 - Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich nach Umfragen des ifo-Instituts im Dezember 2024 verschlechtert: Der Geschäftsklimaindex sank von 85,6 Punkten im November auf 84,7 Zähler, den niedrigsten Wert seit Mai 2020, was die Marktforscher vor allem auf pessimistischere Zukunftserwartungen zurückführen. Die aktuelle Lage beurteilten die Firmen hingegen besser. Das ifo-Fazit lautet daher, die Schwäche der deutschen Wirtschaft sei inzwischen „chronisch“. Eine deutliche Eintrübung der Stimmung gab es im verarbeitenden Gewerbe, wo die Unternehmen unzufriedener mit den laufenden Geschäften waren und sich obendrein viel pessimistischer hinsichtlich ihrer Zukunft äußerten. Die Auftragslage verschlechterte sich weiter, sodass Produktionskürzungen angekündigt wurden.