13.01.2025 - Ab 2025 will der Mehrbranchenverbund EK Retail anlässlich seines 100. Jubiläums eine neue Auszeichnung für den inhabergeführten europäischen Fachhandel vergeben: Der „European Retail Award“ soll europaweit unabhängige Nonfood-Fachhändler würdigen, die „sich in Zeiten starker politischer und wirtschaftlicher Verwerfungen auf ihre eigenen unternehmerischen Stärken besinnen und als Teil der regionalen Kultur Verantwortung für ihre Mitarbeiter und die Entwicklung ihrer Städte übernehmen“, so EK-Geschäftsführer Martin Richrath. Vorgesehen sind die drei Kategorien „Innovation“, „Kundenbindung“ und „Nachhaltigkeit“, ergänzt von möglichen Sonderpreisen. Bis Ende März können sich Unternehmen bewerben, Anfang April soll eine unabhängige internationale Fachjury die Sieger wählen. Seit 2011 verleiht EK Retail schon die Auszeichnung „Passion Star“ für herausragende Leistungen im Handel, berücksichtigt dafür jedoch nur die rund 4.000 EK-Handelspartner.
17.12.2024 - Der US-Videospielehändler Gamestop, dessen Geschäftsmodell auf dem Verkauf von neuen und gebrauchten Videospielen auf Datenträgern basiert, hat angekündigt, alle seine Filialen in Deutschland bis zum 31. Januar 2025 zu schließen. Bereits im Juni dieses Jahres hatte Gamestop-Chef Ryan Cohen angekündigt, er wolle das Filialnetz verkleinern. Aus Österreich und der Schweiz sowie Luxemburg hatte sich das Unternehmen bereits zurückgezogen.
17.12.2024 - Der Aufsichtsrat der Fachhandelsorganisation VEDES AG hat Julia Graeber mit Wirkung zum 1.1.2025 zur Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft bestellt. Sie folgt damit auf den langjährigen CEO Dr. Thomas Märtz, der nach 26-jähriger Vorstandstätigkeit mit Ablauf seines Vertrages zum Ende des Jahres ausscheidet. Die gebürtige Nürnbergerin Graeber ist seit 2019 im Unternehmen und gehört bereits seit 2022 dem Vorstandsgremium als CFO an. Sie verantwortet im VEDES-Vorstand die Ressorts Finanzen, Investor Relations, HR, Marketing und IT.
13.12.2024 - Die Spiele-Autoren-Zunft (SAZ) setzt sich schon länger dafür ein, Gesellschaftsspiele als Kulturgut in die Deutsche Nationalbibliothek aufnehmen zu lassen. Jetzt verlieh die SAZ diesem Wunsch mit einem offenen Brief an die Kulturstaatsministerin Claudia Roth Nachdruck, den wir hier im Wortlaut veröffentlichen.
03.12.2024 - Am ersten "Parlamentarischen Brettspielabend" im Deutschen Bundestag lud der "Spiel des Jahres"-Vorsitzende Harald Schrapers die Bundestagspräsidentin Bärbel Bas zu einer Partie Sky Team ein. Bei diesem "Spiel des Jahres 2024"-Sieger müssen alle zusammenarbeiten, um ein Passagierflugzeug sicher auf den Boden zurückzubringen. Rund 60 Personen von SPD, CDU/CSU, Grünen und FDP kamen zum Brettspielabend im Jakob-Kaiser-Haus. Die Bundestagspräsidentin freute sich über diese rege Teilnahme an dem Ereignis rund um Brettspiele, nachdem man schon viele Veranstaltungen mit digitalen Spielen gehabt habe. Bärbel Bas sagte zu diesem Anlass, sie könne sich vorstellen, dass Koalitionsausschüsse besser funktionierten, wenn man mit einer Partie Sky Team starte, um die Gemeinsamkeiten zu betonen. (Nach dem Event ging jedoch bekanntlich die Koalition aus SPD, Grünen und FDP in die Brüche und stieß Neuwahlen an.) Ulrike Bahr, Vorsitzende des Bundestagsausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ergänzte, Spielen sei eine „wichtige Gelegenheit, Zeit miteinander zu verbringen, abseits vom Alltagsstress. Das schafft Momente der Verbundenheit, die in unserer schnelllebigen Zeit sehr kostbar und selten geworden sind.“ Auch für ältere Menschen sei das Spielen „ein wunderbares Mittel, aus der Isolation herauszukommen“.
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2.12.2024 - Nach Umfragen des Marktforschers ECC Köln sind deutsche Konsumenten dieses Weihnachten etwas ausgabefreudiger als in den Vorjahren. So will 2024 nur ein Viertel der befragten Verbraucher/innen bei Weihnachtsgeschenken sparen, nachdem dies im Vorjahr noch ein Drittel plante. Die meisten Menschen wollen weniger beim Einkauf auf Weihnachtsmärkten ausgeben (33 %), gefolgt von Adventskalendern (30 %), dem Weihnachtsbaum (27 %) und den bereits genannten Präsenten (25 %). Nur 20 % haben vor, auch das Budget fürs Weihnachtsessen zu senken.
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